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Mietkaution

Haus und Geld | pixabay.com

Endlich – die erste eigene Wohnung! Jetzt kommen einige Kosten auf einen zu. Nicht nur die erste Miete steht im ersten Monat an – oft auch die Mietkaution. Aber was ist das überhaupt?

 

Was ist eine Mietkaution?

Vermieterinnen und Vermieter können eine Mietkaution nehmen, wenn sie eine Wohnung oder ein Zimmer vermieten. Das ist ein Geldbetrag, den sie als Sicherheit nutzen, um offene Forderungen oder eventuelle Schäden an der Wohnung nach Ende des Mietverhältnisses abzusichern. Sind bei Auszug keine offenen Forderungen oder Schäden vorhanden, bekommt man die Kaution zurück. Laut Gesetz darf die Mietkaution maximal drei Nettokaltmieten hoch sein. Verlangt die Vermieterin oder der Vermieter mehr als drei Nettokaltmieten Kaution, muss man den überschüssigen Betrag nicht zahlen. Eine Mietkaution muss nur gezahlt werden, wenn im Mietvertrag die Höhe, die Art und die Zahlungsweise ausdrücklich vereinbart sind.

Wann bezahlt man die Mietkaution?

Spätestens bei Beginn des Mietverhältnisses muss die Vermieterin oder der Vermieter die Kaution bekommen. Wenn man in bar oder durch Überweisung zahlt, kann man die Kaution in drei gleiche Raten einteilen. Diese zahlt man mit den ersten drei Monatsmieten ab. Eine Ratenzahlung darf von der Vermieterin oder vom Vermieter nicht untersagt werden, sie oder er muss aber in jedem Fall vorher darüber informiert werden.

Was passiert bei Nichtzahlung der Mietkaution?

Wenn die Mietkaution nicht gezahlt wird, darf die Vermieterin oder der Vermieter das Mietverhältnis außerordentlich fristlos kündigen. Eine vorherige Abmahnung ist nicht erforderlich.

Voraussetzungen für die fristlose Kündigung:

  • Die Leistung einer Mietkaution wurde im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart.
  • Man ist mit der Zahlung der Kaution mindestens in Höhe von zwei Monatskaltmieten in Verzug.
  • Der Kündigungsgrund muss explizit im Kündigungsschreiben aufgeführt sein.

Zahlt man die Mietkaution nach, kann das unter Umständen dazu führen, dass die Kündigung unwirksam wird.

Wann bekommt man die Mietkaution zurück?

Der Vermieterin oder dem Vermieter stehen sechs bis zwölf Monate Zeit zu, um zu prüfen, ob es noch offene Forderungen gibt. Offene Forderungen können sein:

  • Rückstand mit der Mietzahlung (Nettokaltmiete)
  • Rückstand mit der Zahlung der Nebenkosten (Betriebskosten)
  • Durch unsachgemäßen Umgang gewollte oder ungewollte verursachte Schäden am Wohnraum, die repariert werden müssen
  • Vereinbarte Schönheitsreparaturen (hierzu zählt auch die Endreinigung) wurden vor dem Auszug nicht nachgekommen

Wenn nach Beendigung des Mietverhältnisses eine offene Forderung besteht oder ein Schaden entstanden ist, darf die Mietkaution teilweise oder sogar ganz einbehalten werden.

 

Besonderheiten bei den Mietkautionen des Studentenwerks Hannover:

  • eine Überweisung in ein Nicht-EU-Land ist nicht möglich
  • keine Verzinsung
 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Studentisches Wohnen
Besuchsadresse Jägerstraße 5
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 048
Tel. (05 11) 76-88 029
Tel. (05 11) 76-88 972
Fax (05 11) 76-88 949
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