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Die PreisträgerInnen 2018

Einzelpersonen

Kadriye Uyar und Roman Dirksen

Kadriye Uyar und Roman Dirksen | Foto: Camilla Ackermann

Leibniz Universität Hannover
Bereich  »Studieren mit Handicap« | 2 x 500 Euro


Der Sportstudent Roman Dirksen hat als sogenannter Buddy der blinden Studentin Kadriye Uyar die Teilnahme am Lauftreff des Zentrums für Hochschulsport ermöglicht: Durch viel Kommunikation und mit einem Seil als Hilfsmittel konnte Kadriye Uyar am Kurs partizipieren und dauerhaft trainieren. Dadurch entstand eine besondere Freundschaft und ein tiefes Verständnis auf beiden Seiten, was auch sportlich Erfolg hatte: So nahmen die beiden u. a. am Berliner Staffel-Marathon 2017 auf dem Tempelhofer Flugfeld teil. Die Öffentlichkeitswirkung des Miteinanders von Kadriye Uyar und Roman Dirksen hat eine Förderung weiterer Angebote im Rahmen eines Projekts einer Krankenkasse angestoßen, außerdem hat das Engagement der beiden das Zentrum für Hochschulsport angeregt, eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter einzustellen, die / der sich um Inklusionsangebote kümmern soll.

Timm Dieckhaus

Timm Diekhaus | Foto: Camilla Ackermann

Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover
Bereich »Vielfältiges Engagement« | 500 Euro

Timm Dieckhaus engagiert sich seit Studienbeginn im Studentenparlament der Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover, seit anderthalb Jahren leitet er das StuPa als Vize-Präsident mit. Er hat das Miteinander der Studierenden im Blick und organisiert u. a. Erstsemesterpartys und die Teilnahme am „Cup der Privaten“ in Berlin, einem viertägigen Soccer-Turnier, an dem zahlreiche Studierende als SpielerInnen oder Fans teilnehmen. Im September 2016 hat Timm Dieckhaus maßgeblich am Gelingen der 20-Jahr-Feier der FHDW beigetragen: Er hat die Studierendengruppe koordiniert, die bei den Auf- und Abbauarbeiten geholfen hat. Darüber hinaus organisiert er in Eigenregie die Beschaffung und den Verkauf von FHDW-Hoodies. Weiterhin engagiert sich Timm Dieckhaus als Tutor für Erstsemester und hilft ihnen bei der Integration in den Studienalltag. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass er das Motto der FHDW „Fast wie eine Familie“ in allen Belangen des Studiums lebt.


Maria Kolomizki

Maria Kolomizki | Foto: Camilla Ackermann

Hochschule Hannover
Bereich »Vielfältiges Engagement« | 500 Euro

Maria Kolomizki führt die Tutorien zu Mathematik und Informatik mit großem Engagement aus. Es ist ihr ein großes Anliegen, dass auch die leistungsschwächeren Studierenden den Stoff verstehen. Sie ist deutlich über das normale Maß hinaus aktiv und steht den Studierenden auch außerhalb der Tutorien mit Rat und Tat zur Seite. Durch ihre kommunikativen Fähigkeiten trägt sie zu einem guten Klima zwischen den Studierenden und den Lehrenden bei. Weiterhin hat sich Maria Kolomizki am „CheckMINT 2018“, dem Berufsorientierungstag der HsH für Schulen in Hannover und im Umland, engagiert und den SchülerInnen das Fach Wirtschaftsinformatik näher gebracht. Maria Kolomizki gibt StudentInnen Nachhilfe in Mathematik und Russisch und engagiert sich bei der Entwicklung eines Online-Portals für humanitäre Hilfe in der Ostukraine.

Markus Pez

Markus Pez | Foto: Camilla Ackermann

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bereich »Vielfältiges Engagement« | 500 Euro

Markus Pez setzt sich als Schnittstelle zwischen Studierenden, ProfessorInnen und dem Präsidium der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover für die Belange von Studierenden ein. Er wirkte viele Jahre im Senat der Hochschule mit und engagierte sich in verschiedenen Kommissionen: Ständige zentrale Kommission für Lehre und Studium, Kommission für Studienqualitätsmittel, Fachkommission für Biologielehre, Bibliothekskommission und Hochschulentwicklungskommission. Im Sportreferat des AStA der TiHo ist er für alle Fragen rund um den Hochschulsport zuständig. Zurzeit bemüht er sich um die Wiedereinrichtung eines Volleyballfeldes auf dem Campus Bischofsholer Damm. Durch sein Verhandlungsgeschick konnte der Wunsch der Studierenden nach mehr Praxisbezug in der Radiologie umgesetzt werden, sodass jetzt mehr Röntgenbilder analysiert werden.

Gruppen

Bündnis gegen die Vereinheitlichung von Melde- und Prüfungszeiträumen

Bündnis gegen die Vereinheitlichung von Melde- und Prüfungszeiträumen | Foto: Camilla Ackermann

Leibniz Universität Hannover
Bereich »Studienbedingungen« | 1 500 Euro

Das Bündnis gegen die Vereinheitlichung von Melde- und Prüfungszeiträumen (BgVMP) hat sich nach Bekanntwerden von Umstrukturierungsplänen des Präsidiums der Leibniz Universität Hannover zur Zusammenlegung von Melde- und Prüfungszeiträumen gebildet. Die Mitglieder des Bündnisses haben auf die Benachteiligung von zahlreichen Studierenden hingewiesen, für die sich die Studienzeit verlängert hätte: Mit der Organisation von Veranstaltungen, mit der Einrichtung einer Internetseite und mit Vernetzungsarbeit ist es dem Bündnis gelungen, sowohl die Öffentlichkeit als auch das Präsidium der LUH auf die Problematik aufmerksam zu machen. Außerdem wurden Alternativvorschläge entwickelt, die in Gesprächen mit dem Präsidium und mit der Verwaltung der Universität vorgestellt wurden und die Grundlage für eine Lösung waren, mit der nun alle Seiten zufrieden sind. Die aktiven TeilnehmerInnen des BgVMP haben ihr eigenes Studium zurückgestellt, um den hohen Arbeitsaufwand leisten zu können, der neben den organisatorischen Aufgaben auch das Einarbeiten in die verwaltungsrechtlichen Grundlagen umfasste. Das Bündnis hat gezeigt, dass sich der hochschulpolitische Protest gegen ungerechte Regelungen und dass sich das Ringen um einen Kompromiss lohnen.

Projektgruppe „Studis mit Kind“

Studis mit Kind | Foto: Camilla Ackermann

Medizinische Hochschule Hannover
Bereich »Studieren mit Kind« | 1 500 Euro

Iris Lange, Melanie Maulhardt und Karen Ostendorf, drei Medizinstudentinnen im dritten Studienjahr, gründeten im Frühjahr 2017 die Gruppe „Studis mit Kind" mit dem Ziel, die Situation für studierende Eltern zu verbessern. Um mehr über die Situation von Studierenden mit Kind an der MHH zu erfahren, planten sie zunächst eine umfassende Online-Befragung unter den studentischen Eltern. Die sehr professionell gestaltete Umfrage hat interessante Ergebnisse zutage gebracht, die bereits bei der Sitzung des MHH-Beirats für das „audit familiengerechte Hochschule“ vorgetragen und diskutiert wurden. So wurden u. a. Handlungsbedarf beim Beratungsangebot des Studiendekanats, Veränderungen bei der Studien- und Prüfungsorganisation und die Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit bzgl. der Kinderbetreuungs- und Beratungsangebote des Gleichstellungsbüros thematisiert. Die Studentinnen gaben somit wertvolle Hinweise für eine bessere Vereinbarkeit von Kindererziehung und Studium an der MHH. Daraus resultierend haben sie als praktische Unterstützung über eine Online-Plattform eine Gruppe für Vernetzung, Erfahrungs- und Informationsaustausch eingerichtet, die auch mit dem Gleichstellungsbüro bzw. dem Familienportal der MHH verbunden ist.

Raw & Nutritious

Raw & Nutritious | Foto: Camilla Ackermann

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Bereich »Netzwerkarbeit« | 1 500 Euro

Anna Paula Muth, Janna Berger, Cewil Sedaye-Vatan und Lea Wessel haben mit Raw & Nutritios ein regelmäßiges Veranstaltungsformat geschaffen, das die künstlerischen Studiengänge an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover miteinander in Kontakt bringt: Einmal im Monat bekommen die Studierenden aus den Bereichen Jazz, Pop, Klassik und Schauspiel im Kulturpalast die Gelegenheit, ihren KommilitonInnen aus den anderen Studiengängen ihr Können vorzuführen. Die Events dienen dazu, sich kennenzulernen, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen. Den vier aktiven Studentinnen von Raw & Nutritious ist es gelungen, eine an der HMTMH schon länger existierende Idee umzusetzen, nämlich Studierende der künstlerischen Fächer miteinander in Kontakt zu bringen.

JurMent

JurMent | Foto: Camilla Ackermann

Leibniz Universität Hannover
Bereich »Mentorenprogramm« | 1 500 Euro

JurMent ist ein 2015 von Studierenden gegründetes Mentorenprogramm, bei dem Studierende in den ersten Semestern von den Erfahrungen der höheren Semester profitieren können. Den Mentees werden persönliche MentorInnen an die Seite gestellt, die bei allen Fragen rund um das Studium (Lernmethodik, Lehrinhalte, Klausurübungen, Studiumsorganisation usw.) angesprochen werden können. Zurzeit stehen
13 MentorInnen zur Verfügung, die sich auf der Internetseite der Initiative vorstellen und unter denen die Mentees auswählen können. Über die individuellen Treffen hinaus organisieren die MentorInnen und die Mentees Klausurentreffen, Gerichts- und Kanzleibesuche und Gruppenfreizeitunternehmungen. Das Programm unterstützt insbesondere Studierende, die als „erste Generation“ in ihrer Familie eine akademische Laufbahn einschlagen und deshalb nicht auf Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie zurückgreifen können.

Sonderpreis

Aynouna e. V.

Ayouna e.V. | Foto: Camilla Ackermann

Medizinische Hochschule Hannover
Bereich »Flüchtlingsprojekt in Jordanien« | 1 000 Euro

Ende 2015 gründete eine kleine Gruppe von MHH-Studierenden den Verein Aynouna e. V. mit dem Ziel, Flüchtlingsprojekte in Jordanien zu unterstützen, einem Land, das infolge des Bürgerkriegs im benachbarten Syrien mehr als 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat. Die inzwischen 21 aktiven Studierenden kooperieren mit der Hilfsorganisation „Helping Refugees in Jordan (HRJ)“. Mit den in Deutschland gesammelten Spenden werden Schulmaterialien und Betriebskosten lokaler Schulen finanziert, um die Bildung geflüchteter Kinder sicherzustellen. Als Soforthilfe werden Familien mit Versorgungspaketen ausgestattet. Geplant sind der Bau einer Schulbibliothek und die Durchführung eines Workshops „Umgang mit traumatisierten Kindern“ für Lehrkräfte. Durch ihre Reisen nach Jordanien bekommen die Vereinsmitglieder einen direkten Einblick in die Lebensbedingungen vor Ort. In Deutschland klärt die Studentengruppe durch Vorträge und Veranstaltungen in Hochschulen und Schulen über die prekäre Situation in Jordanien auf.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
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