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Mutterschutz

Bisher galt das Mutterschutzgesetz nur für Frauen, die in einem Angestelltenverhältnis zum Arbeitgeber standen. Seit dem 01.01.2018 wird der Anwendungsbereich des Gesetzes auch auf Studentinnen und Praktikantinnen (u. a.) bundesweit ausgeweitet.

Mutterschutzfristen

Sechs Wochen vor der Geburt:

Das Studium ist möglich, wenn dies ausdrücklich erklärt wird und keine unzumutbare Gefährdung dadurch entsteht. (Gesundheitliche Beschäftigungsverbote beachten!)

Acht Wochen nach der Geburt:

Das Studium ist möglich bei ausdrücklicher Erklärung gegenüber der Hochschule und keiner Gefährdung. Ein Widerruf ist jederzeit möglich, aber nicht für schon abgeleistete Prüfungen.

Regelungen für Prüfungen:

Nachteile sollen aufgrund von Schwangerschaft, Entbindung oder Stillzeit nicht entstehen bzw. diese sollen ausgeglichen werden, z. B. durch Ersatztermine für das Ablegen von Prüfungen.
Ein Widerruf der Erklärung gegenüber der Hochschule, das Studium trotz Mutterschutz fortsetzen zu wollen, ist nur vor der Prüfung möglich. Bei Abbruch von Prüfungen gelten die allgemeinen Regelungen der Hochschulen wie bei Krankheiten analog.

Ausnahmen von Beschäftigungs-/Ausbildungsverboten für Studentinnen:

Sowohl der Besuch der Ausbildungsstätte zwischen 20:00 und 22:00 Uhr als auch an Sonn- und Feiertagen ist möglich, wenn

  • der Wunsch ausdrücklich gegenüber der Hochschule erklärt wird.
  • eine Teilnahme für die Ausbildung erforderlich ist.
  • keine unverantwortbare Gefährdung durch Alleinarbeit entsteht.

Informationen zum BAföG

Wenn eine Studentin in Folge einer Schwangerschaft oder Krankheit an der Durchführung ihres Studiums gehindert ist, wird bis zu drei Monate Ausbildungsförderung geleistet. Es werden nur volle Monate gezählt. Dauert die Unterbrechung jedoch länger, muss in der Regel das BAföG für dieses Semester zurückgezahlt werden.

Die Regelungen zum Mutterschutz für werdende und stillende Mütter (Kündigungsschutz, Schutzregelungen am Arbeitsplatz, Mutterschutzfristen usw.) erläutert der Familien-Wegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Eine Broschüre mit ausführlichen Informationen erhalten Sie ebenfalls beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
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Postadresse Postfach 58 20
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