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Protest

Grafik »Speiseplan 2020?!« | StwH

Die Studierenden in Niedersachsen demonstrieren – und wir machen mit!

Warum?

Weil das Land immer weniger zahlt und die Studierenden dafür immer mehr!

Die Studentenwerke in Niedersachsen und damit rund 211.000 Studierende und 1.940 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vom Land Niedersachsen im Stich gelassen. Die Finanzhilfe des Landes für die Absicherung des gesetzlichen Auftrags der Studentenwerke wurde seit 2014 nicht angehoben und soll jetzt auf Druck der Landesregierung für weitere drei Jahre festgeschrieben werden. Angekündigte Mittel für Sanierungen werden nicht zur Verfügung gestellt. Das bedeutet in der Konsequenz erhebliche Verschlechterungen für die Studierenden.

Die Situation in Hannover

Auch in Hannover ist der Anteil der Semesterbeiträge der Studierenden an den Einnahmen des Studentenwerks in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Machten sie 2014 noch 21 Prozent der Einnahmen aus, waren es im vergangenen Jahr schon 27. Im Vergleich dazu ist der Anteil der Finanzhilfe von 2014 auf 2018 um zwei Prozentpunkte zurückgegangen, von 13 auf 11 Prozent. Und das bei steigenden Studierendenzahlen: Waren im Wintersemester 2014/2015 knapp 40.000 Studierende an den Hochschulen der Stadt eingeschrieben, sind es dieses Wintersemester schon über 50.000.

 

Grafik »Einnahmen StwH (Finanzhilfe und Semesterbeiträge)« | Matthias Waselowsky, StwH

Deshalb ...

... machen wir es am Dienstag, 29. Oktober 2019, mal wie das Land und kochen auf Sparflamme: In allen Mensen gibt es nur Erbseneintopf (auch vegetarisch).

Wir machen unseren Studierenden Mut, sich ans Land zu wenden und zu sagen: »Ich habe keine Lust, die Suppe auszulöffeln, die ihr mir da eingebrockt habt!«

Forderungen

Die niedersächsischen Studentenwerke unterstützen daher die aktuellen Forderungen des studentischen Protests und fordern

  • die Erhöhung der Finanzhilfe für die Studentenwerke um 25 Prozent,
  • anschließend eine automatische jährliche Erhöhung der Finanzhilfe um drei Prozent und
  • die Auflage eines substanziellen Sonderprogramms zur Sanierung der Wohnheime, wie am 18. Dezember 2017 von Wissenschaftsminister Björn Thümler im Niedersächsischen Landtag angekündigt.

Diese Forderungen wurden von der Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen Studentenwerke kürzlich auch in Briefen an Ministerpräsident Stephan Weil, Finanzminister Reinhold Hilbers und Wissenschaftsminister Björn Thümler gestellt.

Protestaktion vor der Hauptmensa am 29. Oktober 2019

Julian Schrenk (AStA HsH) und Eberhard Hoffmann (StwH) vor der Hauptmensa | Miriam Riemann, StwH
Pressegespräch in der Hauptmensa: Studentenwerks-Geschäftsführer Eberhard Hoffmann und studentische VertreterInnen | Miriam Riemann, StwH
Ausblick auf den Speiseplan 2020? | Miriam Riemann, StwH
Studentischer Protest vor der Hauptmensa | Miriam Riemann, StwH
Unterschriftenaktion vor der Hauptmensa | Miriam Riemann, StwH
 
 

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