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Neu bezogen

Pünktlich zum Wintersemester beziehen Studierende das sanierte Wohnheim Heidjerhof

Am 1. Oktober sind 139 Studierende in das frisch sanierte Wohnheim Heidjerhof eingezogen. Das 50 Jahre alte Gebäude musste im vergangenen Jahr generalüberholt werden. Die dringend nötige Kernsanierung nutzte das Studentenwerk auch für einen Umbau der Zimmerstruktur: War der Heidjerhof früher ein klassisches Flurwohnheim mit Gemeinschaftsbädern und -küchen, bietet er jetzt auch Einzelapartments oder Einzelzimmer in Wohngemeinschaften. Die Einzelzimmer und -apartments kosten, je nach Größe, 270 Euro bis 385 Euro Warmmiete im Monat.

Die Kosten der Sanierung von rund 9,5 Millionen Euro musste das Studentenwerk zum Großteil aus Eigenmitteln sowie aus Darlehen finanzieren, die mit Zinsen zurückgezahlt werden müssen. Lediglich für einen KfW-Kredit in Höhe von 1,8 Millionen gibt es einen Tilgungszuschuss von 15 Prozent. Ein Landesprogramm, um die Sanierung von studentischem Wohnraum zu finanzieren, gibt es bisher leider nicht.

»Wir freuen uns, dass unsere Sanierungsarbeiten nach Plan verlaufen sind und wir pünktlich zum Wintersemester wieder neuen Wohnraum für Studierende anbieten können. Trotz Corona-Pandemie bleibt die Nachfrage nach studentischem Wohnraum auf hohem Niveau, sodass wir auch in diesem Jahr wieder eine lange Warteliste für einen Wohnheimplatz haben«, betont Michael Knüppel, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover.

Studentischer Wohnraum in Hannover

 

Zu jedem Wintersemester zeigt sich aufs Neue: Es gibt zu wenig günstigen studentischen Wohnraum in Hannover. Aktuell stehen 1.238 Studierende auf der Warteliste des Studentenwerks Hannover für einen Wohnheimplatz. Das Studentenwerk engagiert sich seit Jahren für den Bau von neuen Wohnheimplätzen und schafft mit der Hilfe von Landesförderung, Mitteln von Stiftungen und Eigenkapital neuen studentischen Wohnraum. Daneben ist auch die Sanierung des vorhandenen Bestands sehr wichtig. Ein Großteil der Wohnheime des Studentenwerks sind 40 Jahre alt und älter. Auch für die Sanierung dieser Altbestände werden dringend öffentliche Fördermittel benötigt.

»Die Landesregierung hat im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts ein umfassendes Programm für die energetische Sanierung von Gebäuden im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus eingeplant. Wir hoffen sehr, dass wir daran partizipieren können«, erläutert Michael Knüppel. Bereits im kommenden Jahr steht schon ein weiteres Sanierungsprojekt im Studentenwerk auf dem Plan: die Sanierung des Wohnheims in der Dorotheenstraße. Dies ist eine besondere Herausforderung: Da das die größte Wohnanlage des Studentenwerks mit rund 500 Plätzen ist, kann die Sanierung dort nur schrittweise vonstattengehen.

 

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