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Studentenwerksbeiträge steigen um 20 Euro

… zum Wintersemester 2020/ 21

Zum kommenden Wintersemester steigt der Studentenwerksbeitrag, der im Rahmen des Semesterbeitrags von den Studierenden an die Hochschulen gezahlt wird, von 95 auf 115 Euro an. Mit dem Geld wird die soziale Infrastruktur im Studium finanziert und weiter ausgebaut.

Hochschulgastronomie, Studentisches Wohnen und Beratungsdienstleistungen

 

Das Studentenwerk betreibt an allen Hochschulstandorten in Hannover Mensen und Cafeterien, in denen sich Studierende in der Woche zu günstigen Preisen versorgen können. 2.600 Studierende, sechs Prozent aller Studierenden in Hannover, finden in den Wohnhäusern des Studentenwerks ein Zuhause für ihre Studienzeit. Studierende, die einen Anspruch auf BAföG haben, werden im Studentenwerk beraten, stellen ihre Anträge auf Ausbildungsförderung und erhalten ihr Geld. Die, die keinen Anspruch haben, finden Unterstützung bei der Sozialberatung, die zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten berät, aber auch darüber hinaus bei Herausforderungen im Studium zur Seite steht, zum Beispiel, wenn Studierende mit Handicap oder mit Kindern Unterstützung brauchen.

Erhalt und Ausbau der sozialen Infrastruktur

 

Die Zahl der Studierenden ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Waren im Wintersemester 2014/2015 knapp 40.000 Studierende an den Hochschulen der Stadt eingeschrieben, sind es dieses Wintersemester schon über 48.000.

Mit steigenden Studierendenzahlen wächst der Bedarf an sozialer Infrastruktur: Es sind neue beziehungsweise vergrößerte Verpflegungsbetriebe entstanden, das Studentenwerk hat neuen studentischen Wohnraum geschaffen und es investiert darin, bestehenden studentischen Wohnraum zu sanieren und erhalten.

Warum die Erhöhung der Beiträge?

 

Die Erhöhung der Beiträge zum Wintersemester ist notwendig, um die höheren Aufwendungen des Studentenwerks zu finanzieren und so die soziale Infrastruktur im Studium weiter auszubauen.


Die Aufwendungen des Studentenwerks sind höher, weil:

  • Sanierungsmaßnahmen in den Bestandsgebäuden durchgeführt werden müssen (das jüngste der zu sanierenden Wohnhäuser des Studentenwerks Hannover ist 45 Jahre alt.).
  • neue studentische Wohnheimplätze geschaffen werden (Erweiterung der Hufelandstraße, Neubau am Papehof).
  • Personalkosten weiter steigen (die Personalkosten sind allein seit der letzten Beitragsanhebung um 1,6 Millionen gestiegen).
  • durch die Investition in Neubau und Sanierung mehr Fremdkapital erforderlich ist. Der daraus resultierende Kapitaldienst muss entsprechend beglichen werden.

Leider können die höheren Ausgaben nicht durch öffentliche Mittel aufgefangen werden. Seit 2014 stagniert die Finanzhilfe des Landes Niedersachsen für das Studentenwerk Hannover. Der Anteil der Semesterbeiträge der Studierenden an den Einnahmen des Studentenwerks ist in derselben Zeit kontinuierlich gestiegen. Machten sie 2014 noch 21 Prozent der Einnahmen aus, waren es im vergangenen Jahr schon 27. Die Schere zwischen Landesmitteln und Studierendenbeiträgen klafft immer weiter auseinander.

Das Studentenwerk Hannover hat wiederholt öffentlich darauf hingewiesen, dass eine finanzielle Entlastung der Studierenden und ein Mehr an öffentlicher Förderung zur Finanzierung der Studentenwerke notwendig ist.

Weitere Informationen auf:
https://www.studentenwerk-hannover.de/news/protestseite/

 

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Besuchsadresse Jägerstraße 5
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 022
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