Bitte weniger von veganen "Gerichten"

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eyelashes
Beiträge: 5
Registriert: Mo 18. Nov 2019, 12:40

Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von eyelashes »

In der letzten Zeit kommt es häufiger vor, dass es so etwas wie "Gemüsecurry" als vegetarische Alternative gibt. Gemüse ist jedoch Gemüse und eine Beilage, sodass man am Ende vegetarisch Gemüse mit Gemüse hätte. Das Fleischersatzzeug ist gesundheitlich bedenklicher als Fleisch selbst.
Dabei sind die wenigsten Veganer, diese sind nur lauter als die Mehrheit, die mittlerweile Sehnsucht nach den nahrhaften abwechslungsreichen Gerichten hat.

Ich bitte daher, die tatsächliche Relation zu beachten.

Mareiki10
Beiträge: 4
Registriert: So 3. Nov 2019, 10:37

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von Mareiki10 »

Dem kann ich mich nicht anschließen. Ich mag das Curry sehr gerne und mit einer Stärkebeilage hat man auch nicht nur "Gemüse und Gemüse".

eyelashes
Beiträge: 5
Registriert: Mo 18. Nov 2019, 12:40

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von eyelashes »

Mareiki10 hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 13:40
Ich mag das Curry sehr gerne und mit einer Stärkebeilage hat man auch nicht nur "Gemüse und Gemüse".
Sondern Gemüse, Stärkebeilage und Gemüse. Jedenfalls 2 bis 3 mal Beilage und ändert nichts an dem Inhalt meiner vorherigen Aussage, es geht auch nicht um den persönlichen Geschmack.

Salat und Gemüsebeilagen kann man sich auch so nehmen.

schookii
Beiträge: 2
Registriert: Mo 18. Nov 2019, 20:04

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von schookii »

"Das Fleischersatzzeug ist gesundheitlich bedenklicher als Fleisch selbst."
Ich glaube, dass diese Aussage überhaupt nicht reflektiert ist. Sicherlich nicht nicht alle Alternativen stets "gesund", allerdings wurden sie immerhin nicht mit Medikamenten gefüttert und auch ihr ökologischer Fußabdruck ist um einiges geringer als jedes Stück Fleisch.
Es sollten weiterhin genauso viele, wenn nicht sogar noch mehr vegan Optionen angeboten werden. Aus ethischer, ökologischer als auch gesundheitlicher Sicht.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat rotes Fleisch beispielsweise als Gruppe-1-Karzinogen eingestuft und ist damit bezüglich seiner Krebserregenheit auf gleicher Stufe wie Tabakwaren.

eyelashes
Beiträge: 5
Registriert: Mo 18. Nov 2019, 12:40

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von eyelashes »

schookii hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 20:10
"Das Fleischersatzzeug ist gesundheitlich bedenklicher als Fleisch selbst."
Ich glaube, dass diese Aussage überhaupt nicht reflektiert ist. Sicherlich nicht nicht alle Alternativen stets "gesund", allerdings wurden sie immerhin nicht mit Medikamenten gefüttert und auch ihr ökologischer Fußabdruck ist um einiges geringer als jedes Stück Fleisch.
Aus ethischer, ökologischer als auch gesundheitlicher Sicht.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat rotes Fleisch beispielsweise als Gruppe-1-Karzinogen eingestuft und ist damit bezüglich seiner Krebserregenheit auf gleicher Stufe wie Tabakwaren.
Wenn hier etwas nicht reflektiert ist, dann die obige Aussage. Bearbeitete Nachbauten, die aus nicht mehr erkennbaren Stoffen zusammengepresst und dann noch paniert sind, sind sowohl vom gesundheitlichen Aspekt als von dem "ökologischen" Abdruck nicht weniger bedenklich als Fleisch. Und was jemand ethisch oder unethisch findet, soll jeder im gesetzlichen Rahmen bitte immer noch selbst entscheiden dürfen, sodass es nicht zur Diskussion stehen soll.

Wer vegan isst, verzichtet freiwillig, und soll dies nicht anderen aufzwingen.

Luna_Syrah
Beiträge: 3
Registriert: Fr 25. Okt 2019, 13:36

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von Luna_Syrah »

Ich bin ebenfalls für mehr vegane Gerichte! Über die Gründe muss ich hier nicht mehr diskutieren - wer in letzter Zeit die aktuellen ethischen, klimatischen und gesundheitlichen Debatten verfolgt hat, sollte wissen warum!
@eyelashes: Aber Fleischprodukte "aufzwingen" ist dann ok? Als ob gehäckseltes und mit Zusatzstoffen versetztes totes Tier (damit es nicht verwest) in Form von Gurke in den eigenen Enddarm gepresst gesünder wäre...

eyelashes
Beiträge: 5
Registriert: Mo 18. Nov 2019, 12:40

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von eyelashes »

Luna_Syrah hat geschrieben:
Mi 20. Nov 2019, 12:37
Über die Gründe muss ich hier nicht mehr diskutieren - wer in letzter Zeit die aktuellen ethischen, klimatischen und gesundheitlichen Debatten verfolgt hat, sollte wissen warum!
@eyelashes: Aber Fleischprodukte "aufzwingen" ist dann ok?
Richtig, du musst hier nicht diskutieren (obwohl du es trotzdem direkt/anschließend tust, weil die meisten Kunden der Mensa 1) Fleischesser oder Vegetarierier; 2) Erwachsene geschäftsfähige Menschen sind, denen du jetzt auch nichts Neues beibringen würdest.

Außerdem ging es um veganes, nicht vegetarisches Essen, Fleisch zwingt niemand auf. Darüber hinaus isst die Mehrheit Fleisch komplett freiwillig.

Mensa_gourmett
Beiträge: 2
Registriert: Mo 25. Nov 2019, 10:55

Re: Bitte weniger von veganen "Gerichten"

Beitrag von Mensa_gourmett »

Schön, wie du deine Meinung hier grundsätzlich im Namen aller kund tust. Persönlich esse ich auch sehr gerne Fleisch, bin aber der Meinung dass es absolut nicht Not tut, jeden Tag Fleisch zu essen, schon gar nicht billiges Mensa Fleisch. Die Currys schmecken mir für Mensa Verhältnisse ausgezeichnet und ich freue mich, dass es auch gutes vegetarisches Essen gibt. Ob das jetzt vegetarisch oder vegan ist, ist mir erst Mal völlig egal. Kannst aber natürlich gerne weiter deine grandiose, gesunde Currywurst naschen, bin sicher da tust du dir was Gutes :~)

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