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Unfallversicherung

Die Studierenden aller hannoverschen Hochschulen sind in der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) versichert. Der Versicherungsschutz beginnt mit der Immatrikulation und erstreckt sich auf alle Tätigkeiten, die in ursächlichem Zusammenhang mit dem Studium stehen.

Versichert sind Unfälle, die sich beispielsweise bei Lehrveranstaltungen, bei der Bibliotheksnutzung, bei Exkursionen oder bei Tätigkeiten in der studentischen Selbstverwaltung ereignen. Auch der direkte Weg zwischen Hochschule und zu Hause ist versichert.

Bei Auslandsaufenthalten besteht Versicherungsschutz nur, wenn es sich um eine Veranstaltung einer deutschen Hochschule handelt. Hier werden i. d. R. nur Auslandsaufenthalte anerkannt, die formal, organisatorisch und inhaltlich dem Studium an der deutschen Hochschule zuzurechnen sind.

Nicht versichert sind selbstorganisierte Auslandsaufenthalte, auch wenn sie von der deutschen Hochschule unterstützt und beispielsweise für die Fertigstellung einer Examensarbeit als notwendig angesehen werden. Studierende, die einen selbstorganisierten Auslandsaufenthalt planen, sollten für diesen Zeitraum eine private Unfall- und Krankenversicherung abschließen.

Die gesetzliche Unfallversicherung erstreckt sich i. d. R. auch nicht auf prüfungsvorbereitende Tätigkeiten außerhalb der Hochschule und auf Praktika. Studierende, die ein Praktikum absolvieren, sind meistens über die Unfallversicherung des Betriebes bzw. der Einrichtung, in der sie tätig werden, abgesichert. Dies sollte aber vor Aufnahme des Praktikums geklärt werden. Dies gilt nicht für Studierende der Medizin, die ein sogenanntes medizinisch-praktisches Jahr ableisten. Diese sind weiterhin über die Hochschule, in deren Verantwortungsbereich das praktische Jahr absolviert wird, als Studierende in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Hinsichtlich der übrigen nach der Approbationsordnung für Ärzte vorgeschriebenen Ausbildungsabschnitte (Krankenpflegedienst, Famulatur) wird der Versicherungsschutz über den Ausbildungsbetrieb gewährt.

In diesem Zusammenhang sollte auch darüber gesprochen werden, ob Schäden, die eine Praktikantin / ein Praktikant verursacht, von dem Betrieb bzw. von der Einrichtung getragen werden. Ist dies nicht der Fall, ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung bzw. einer zeitlich befristeten Berufshaftpflichtversicherung anzuraten. Haftpflichtansprüche Dritter sind vom Leistungskatalog der gesetzlichen Unfallversicherung nicht erfasst.

Wenn sich im Bereich der Hochschule ein Unfall ereignet hat, muss er unverzüglich im Immatrikulationsamt der zuständigen Hochschule gemeldet werden!

Weitere Auskünfte zur gesetzlichen Unfallversicherung erteilen die Immatrikulationsämter bzw. Studierendensekretariate der Hochschulen oder direkt die Landesunfallkasse Niedersachsen (mehr in der ausführlichen Broschüre »Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz an Hochschule«).

Bei weiteren Fragen zum Thema Unfallversicherung berät Sie auch die Sozialberatungsstelle des Studentenwerks gerne.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
Besuchsadresse Lodyweg 1
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 919
Tel. (05 11) 76-88 922
Tel. (05 11) 76-88 935
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