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Die PreisträgerInnen

Einzelpersonen

Nadine Egner

Medizinische Hochschule Hannover
Bereich »Studierende mit Kind«
500 Euro
• Nadine Egner ist seit 2001 im Vorstand des Elternvereins »Peppino e.V.« bzw. seiner Nachfolgeorganisation »Die Hirtenkinder e.V.« aktiv. Sie hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich für die Ausweitung des Kinderbetreuungsangebots für Kinder von Studierenden und Bediensteten an der Medizinischen Hochschule Hannover eingesetzt. Um dem hohen Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen nachzukommen, wurde zum August 2007 mit Unterstützung der Wilhelm-Hirte-Stiftung das Platzangebot von 15 auf 55 Plätze erweitert, und »Peppino« wurde in die Kita »Hirtenkinder« integriert. Eine nochmalige Erweiterung um 25 Plätze ist für August 2009 vorgesehen. Nadine Egner, die im Laufe dieses Jahres ihr Examen ablegen wird, hat sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Interessen von Studierenden mit Kindern an der MHH eingesetzt: Die Arbeit als Vereinsvorsitzende mit fünf bis zehn Stunden pro Woche bewältigt sie neben ihrem Studium und der Erziehung ihrer vier Kinder im Alter von ein bis neun Jahren.

Wei Hong, Yussuf Ali

Fachhochschule Hannover
Bereich »Ausländische Studierende«
je 500 Euro
• Wei Hong und Yussuf Ali sind seit März 2008 in Absprache mit dem Internationalen Büro der Fachhochschule Hannover als »Beauftragte für ausländische Studierende« im Wohnhaus Am Papehof tätig und unterstützen vor allem chinesische Studierende, die im Rahmen des 2+3-Partnerschaftsprogramms mit der Zhejiang University of Science in Hangzhou (China) an der FHH studieren. Sie helfen chinesischen Studierenden bei vielfältigen Alltagsfragen (Abschluss eines Telefonvertrags, Eröffnung eines Bankkontos usw.) und organisieren Aktivitäten im Sport- und Kulturbereich. Dabei kooperieren sie eng mit der Ausländertutorin des Studentenwerks im Wohnhaus Am Papehof.

Studentische Gruppen

Jessica Hill, Benjamin Bitterling, Alexander Schories   

Hochschule für Musik und Theater Hannover
Bereich »Ausländische Studierende«
1 500 Euro
• Jessica Hill, Benjamin Bitterling und Alexander Schories engagieren sich weit über ihre Aufgaben als studentische Hilfskräfte im International Office der Hochschule für Musik und Theater Hannover hinaus für die Integration von ausländischen Studierenden. Sie helfen bei organisatorischen Fragen zu den Aufnahmeprüfungen, unterstützen bei der Suche nach geeigneten AnsprechpartnerInnen bei den verschiedensten Fragestellungen und vermitteln bei Problemen, die aus den kulturellen Unterschieden erwachsen. Ihr Engagement geht so weit, dass sie nicht nur mit den ausländischen Studierenden Wohnungen suchen, besichtigen und vertragliche Formalitäten klären, sondern diese auch bei sich kurzfristig einquartieren, bis geeigneter Wohnraum gefunden ist. Darüber hinaus organisieren die drei StudentInnen in ihrer Freizeit Stammtische und andere Veranstaltungen zum Kennenlernen, um die soziale und kulturelle Eingewöhnung der ausländischen Studierenden zu fördern.

Selbsthilfegruppe für blinde und sehbehinderte Studierende und AbsolventInnen

Leibniz Universität Hannover
Bereich »Studieren mit Behinderungen«
1 500 Euro
• Die Selbsthilfegruppe für blinde und sehbehinderte Studierende und AbsolventInnen, die zurzeit aus zehn aktiven Mitgliedern besteht, trifft sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und zu gemeinsamen Aktivitäten. Themen der regelmäßigen Treffen sind u. a. Nutzung elektronischer Hilfen, Unterstützung durch die Hochschule, Befreiung von Studiengebühren, Besuch von Freizeiteinrichtungen. Außerdem beteiligte sich die Selbsthilfegruppe am »Tag des weißen Stockes« der Blindenverbände. In der Juristischen Fakultät konnte sie die Bedingungen für sehbehinderte Studierende bereits verbessern: Das Dekanat stellte studentische Hilfskräfte für den Auflesedienst ein. Weiteres Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, auf die Probleme des Studierens mit einer Sehbehinderung aufmerksam zu machen: Der offene Stammtisch, bei dem sehbehinderte und nicht sehbehinderte Studierende zwanglos miteinander Kontakt aufnehmen, trägt dazu bei, die Berührungsängste und Unsicherheiten auf beiden Seiten abzubauen und Studierende mit Handicap in die Hochschule zu integrieren.

Sonderpreise

Studierendengruppe »Tierärzte ohne Grenzen«       

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bereich »Tierärzte ohne Grenzen«
1 500 Euro
• Die Studierendengruppe »Tierärzte ohne Grenzen« trägt inner- und außerhalb der Hochschule zur Öffentlichkeitsarbeit des Entwicklungshilfevereins bei, der in der tierärztlichen Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit u. a. im Sudan, in Kenia, Tansania und Somalia tätig ist. Ziel ist es, die Lebenssituation von Menschen, deren Lebensgrundlage von der Tierhaltung abhängt, zu verbessern. Die hannoversche Studierendengruppe organisiert regelmäßig Treffen für Studierende mit Interesse an Entwicklungshilfe. Darüber hinaus werden Kinoabende angeboten, auf denen Kurzfilme zu ökologischen, sozialen und entwicklungspolitischen Themen gezeigt werden. Neben dem Engagement für den Entwicklungshilfeverein tauschen sich die Mitglieder der Gruppe auch über ihren studentischen Alltag aus und unterstützen sich beim Gelingen des Studiums.

Mahabat Sadyrbek                 

Leibniz Universität Hannover
Bereich »Hilfswerk in Kirgistan«
500 Euro
• Mahabat Sadyrbek hat das Hilfsprojekt »Aktala« ins Leben gerufen und zwei Jahre allein durchgeführt, bis sich Studierende und Personen aus dem privaten Umfeld dem Projekt angeschlossen haben. Ziel des Projektes ist es, die halbnomadische Bevölkerung in den Bergregionen Kirgistans mit Schuhen und warmer Kleidung zu versorgen. Dabei stehen Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien im Vordergrund, weil sie sonst in den Wintermonaten den Weg zur Schule nicht antreten könnten. In mehrfach pro Jahr stattfindenden Aktionen werden gebrauchte Kleidung und andere Gegenstände (Rollstuhl usw.) von Privatpersonen und Unternehmen gesammelt und in die Hauptstadt Bischkek versandt und dort von Vertrauenspersonen vor Ort verteilt. Auf der ansprechend gestalteten Internetseite aktala.npage.de informiert Mahabat Sadyrbek über das Projekt. Die Studentin selbst hat ihre Kindheit im kirgisischen Bergdorf Aktala verbracht und befindet sich derzeit in der Abschlussphase im Masterstudium European Studies.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
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Postadresse Postfach 58 20
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Tel. (05 11) 76-88 919
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