Direkt zu den Speiseplänen

...

www.studentenwerk-hannover.de Logo StwH

Sie befinden sich in der Pfadnavigation
Zum Inhalt springen
Start > Beratung & Soziales > Kindergeld 

Kindergeld

Einen Anspruch auf Kindergeld haben diejenigen, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt besitzen. AusländerInnen müssen zusätzlich eine auf Dauer ausgerichtete Aufenthaltserlaubnis nachweisen. Eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums berechtigt nicht, Kindergeld zu beantragen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich aber bitte an die Sozialberatung des Studentenwerks wenden, die Sie diesbezüglich umfassend informiert.

Eltern erhalten für studierende Kinder Kindergeld, solange diese unter 25 Jahren sind. Über das 25. Jahr hinaus wird Kindergeld gezahlt, wenn sich die Ausbildung aufgrund des Grundwehr- oder Zivildienstes (bzw. entsprechend anerkannter Dienste) verzögert hat. Das Kindergeld wird dabei maximal um die Dauer des geleisteten Grund- oder Zivildienstes gezahlt. Darüber hinaus geleistete Dienstzeiten werden nicht berücksichtigt.

Für Kinder, die wegen eines fehlenden Ausbildungsplatzes oder weil sie auf einen Studienplatz warten, ihre Ausbildung unterbrechen müssen, gelten die gleichen Regelungen wie für Kinder in Ausbildung.

Das Kindergeld wird bei der zuständigen Familienkasse der Agentur für Arbeit beantragt.

Wie viel Kindergeld gibt es?

Das Kindergeld beträgt:
• für das erste und zweite Kind jeweils 192 €,
• für das dritte Kind 198 €,
• für jedes weitere Kind jeweils 223 €

Das Einkommen studierender Kinder bezüglich des Kindergeldanspruchs ihrer Eltern ist anrechnungsfrei.

Unabhängig von der Höhe des Einkommens führt Erwerbstätigkeit zum Wegfall des Kindergeldanspruches, wenn die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit mehr als 20 Stunden beträgt. Wird die Beschäftigung vorübergehend (maximal zwei Monate) darüber hinausgehend ausgeweitet, bleibt dies unberücksichtigt, wenn die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im Kalenderjahr höchstens 20  Stunden beträgt.

Wenn Studierende ein Urlaubssemester einlegen, muss dies bei der Agentur für Arbeit angegeben werden. Denn während dieses Zeitraumes wird Kindergeld nur unter ganz bestimmten Umständen gezahlt. Gründe für eine Weiterzahlung können z. B. Krankheiten oder vorgeschriebene Praktika sein. Hier wird im Einzelfall entschieden.

Zu den Zeiten des Studiums, für die Kindergeld gewährt wird, zählen auch Unterbrechungen wegen Krankheit und Mutterschaft (Mutterschutzzeit). Für eine Studentin kann für diesen Zeitraum also weiterhin Kindergeld gewährt werden, sofern sie selbst für ihr Kind kein Elterngeld erhält oder sich in Elternzeit befindet. Lässt sich eine Studentin beurlauben, um ihr Kind zu betreuen, wird für sie nur bis zum Ende der Mutterschutzzeit Kindergeld gezahlt. Für die daran anschließende Zeit der Kinderbetreuung besteht kein eigener Kindergeldanspruch mehr. Wird das Studium jedoch in dem auf die Beurlaubung folgenden Semester fortgeführt, kann die Zeit vom Ende der Mutterschutzzeit bis zum Semesterbeginn als Übergangszeit anerkannt werden, wenn sie vier Monate nicht überschreitet.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die Sozialberatung des Studentenwerks Hannover.

Ausführliche Informationen über den Kindergeldbezug, Altersgrenzen und Ausbildungszeiten bietet das Merkblatt Kindergeld des Bundeszentralamtes für Steuern.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
Besuchsadresse Lodyweg 1 C
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 919
Tel. (05 11) 76-88 922
Tel. (05 11) 76-88 935
Fax (05 11) 76-88 927
E-Mail
Kontaktformular
Sprechzeiten