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Sozialgeld

Sozialgeld ist eine Teilleistung des Arbeitslosengeldes II für nichterwerbsfähige Angehörige, die mit erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Auch wenn Studierende in der Regel von Arbeitslosengeld II-Leistungen ausgeschlossen sind, können Kinder von Studierenden, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Sozialgeld erhalten, sofern ihre Existenzsicherung nicht anderweitig gegeben ist. Ab dem 15. Lebensjahr haben Kinder einen eigenen Anspruch auf Arbeitslosengeld II.

Bei der Beantragung von Sozialgeld bei der Agentur für Arbeit wird zunächst der Bedarf des Kindes errechnet. Dieser setzt sich nach den Regelungen des SGB II aus dem sogenannten Regelsatz und anteiligen Wohnkosten zusammen. Bei der anschließenden Einkommensberechnung wird kindliches Einkommen (Kindergeld, Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss) und überschüssiges Elterneinkommen auf den Bedarf des Kindes angerechnet. Bei der Ermittlung des Elterneinkommens wird der BAföG-Höchstsatz als sogenannter ausbildungsbedingter Bedarf zuzüglich eventueller Mehrbedarfe wegen Schwangerschaft oder Alleinerziehung als studentischer Bedarf angesetzt. Das diesen Bedarf übersteigende Einkommen wird demnach auf das auszuzahlende Sozialgeld angerechnet. Übersteigendes kindliches Einkommen darf nur bis zur Höhe des Kindergeldes auf den Bedarf der anderen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft angerechnet werden.

Weitere Informationen über die Höhe der Regelleistungen, Antragsverfahren und die Rechtsgrundlage erhalten Sie im Familien-Wegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

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