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Elterngeld

Das Elterngeld wird Vätern und Müttern, gemeinsam für bis zu zwölf Monate, gezahlt, sofern sie nicht Vollzeit (bis zu 30 Stunden wöchentlich) erwerbstätig sind. Das Studium selbst ist keine Erwerbstätigkeit im Sinne des Elterngeldes.

Zwei weitere Monate Elterngeld können gewährt werden, sofern bei­de Elternteile Elterngeld beantragen, wobei jedes Elternteil mindes­tens zwei, höchstens jedoch zwölf Monate Elterngeld beziehen muss und eine Minderung des Erwerbseinkommens eingetreten ist.

Zwei weitere Monate Elterngeld können Alleinerziehenden gewährt werden, wenn sie die Voraussetzungen des Entlastungsbetrages nach § 24 b Abs. 1  und  2 des Einkommensteuergesetzes erfüllen. Der andere Elternteil darf weder mit der / dem Alleinerziehenden noch mit dem Kind in einer Wohnung leben.

Die Höhe des Elterngeldes beträgt mindestens 300 € und höchstens 1.800 €. Sie wird auf Grundlage des nach der Geburt wegfallenden Erwerbseinkommens berechnet.

  • Einkommensersatzquote von 65 % bei Einkommen über 1.200 €,
  • schrittweise steigende Einkommensersatzquote von 65 % auf bis zu 67 % bei Einkommen zwischen 1.199 € und 1.000 €,
  • schrittweise steigende Einkommensersatzquote von 67 % auf bis zu 100 % bei Einkommen zwischen 999 € und 301 €.

Die Mutterschaftsleistungen nach der Geburt des Kindes (insbesondere Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenversicherung und der Arbeitgeberzuschuss) werden auf das Elterngeld voll angerechnet.

Auch nicht berufstätige Eltern erhalten Elterngeld in Höhe des sogenannten Sockelbetrages von 300 €. Dieser Sockelbetrag von 300 € wird auf Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag angerechnet.

Die Auszahlung kann auf die doppelte Laufzeit bei Halbierung des Zahlbetrages verlängert werden.

ElterngeldPlus

Für ab dem 01.07.2015 geborene Kinder kann ElterngeldPlus bzw. Eltern­geld mit Partnerschaftsbonus beantragt werden. Es handelt sich um eine zusätzliche Variante des Elterngeldes, die den frühen beruf­lichen Wiedereinstieg nach der Geburt eines Kindes besser honoriert.

Wer ElterngeldPlus bezieht, bekommt zwar nur die Hälfte des regulären Elterngeldes. Dafür ist der Zeitraum, in dem die Familie Unterstützung erhält, mit bis zu 24 Monaten doppelt so lang und geht damit über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus. Wie beim Elterngeld ist auch beim ElterngeldPlus eine Erwerbstätigkeit bis zu 30 Wochenstunden zulässig.

Beim Partnerschaftsbonus erhält jeder Elternteil nochmals vier Monate ElterngeldPlus. Voraussetzung ist, dass sich beide Elternteile um die Kinderbetreuung kümmern und mindestens vier Monate lang parallel jeweils zwischen 25 und 30 Stunden in der Woche arbeiten.

Auch Alleinerziehende, die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, können Anspruch auf ElterngeldPlus und / oder den Partnerschafts­bonus haben.
 
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.familien-wegweiser.de.

Elterngeld für ausländische Studierende

AusländerInnen haben nur dann Anspruch auf Elterngeld, wenn sie eine Niederlassungserlaubnis oder eine Aufenthaltserlaubnis nach bestimmten Paragrafen des Aufenthaltsgesetzes besitzen. Eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums ist hierfür nicht ausreichend.

Weitere Informationen

Die zuständige Behörde erfahren Sie bei der Verwaltung Ihrer Wohnortgemeinde. Für die im Stadtgebiet von Hannover wohnenden AntragstellerInnen ist dies die Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Jugend und Familie, Sachgebiet Elterngeld.

Ausführliche Informationen über den Bezug, die Anspruchberechtigung, Geschwisterbonus, ElterngeldPlus und Antragsstellung sowie einen Elterngeldrechner finden Sie im Familienwegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus informiert die Broschüre Elterngeld und Elternzeit des Ministeriums ausführlich über das Thema.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
Besuchsadresse Lodyweg 1 C
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 919
Tel. (05 11) 76-88 922
Tel. (05 11) 76-88 935
Fax (05 11) 76-88 927
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