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Arbeitslosengeld/Sozialhilfe

Arbeitslosengeld I

Der Bezug von Arbeitslosengeld I ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die nur auf die wenigsten Studierenden zutreffen. Deshalb soll hier nur ein kurzer Überblick gegeben werden.

Arbeitslosengeld kann nur beanspruchen, wer
• arbeitslos gemeldet ist,
• der Arbeitsvermittlung zur Verfügung steht,
• die Anwartschaft erfüllt.

Zur Anwartschaft: Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I besteht u. a. nach beitragspflichtiger Beschäftigung von mindestens 12 Monaten innerhalb von zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung.

Bis zum 31.12.2018 befristet gilt zusätzlich eine Regelung zur kurzen Anwartschaft: Auch eine kürzere Erwerbstätigkeit als 12 Monate kann zum Bezug von Arbeitslosengeld berechtigen, u. a. wenn innerhalb von zwei Jahren vor Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens 6 Monate bzw. 180 Tage in versicherungspflichtigen Beschäf­tigungsverhältnissen ge­arbeitet wurde, die überwiegend von vorneherein auf nicht mehr als 10 Wochen Dauer begrenzt waren.

Zur Verfügbarkeit: Der Gesetzgeber geht davon aus, dass Arbeitslose, die an einer Hochschule studieren, neben der Ausbildung nur sozialversicherungsfreie Beschäftigungen ausführen können und damit der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung stehen. Diese Vermutung kann im Einzelfall widerlegt werden. Maßstab für den Umfang der Inanspruchnahme durch das Studium sind die objektiven Anforderungen eines ordnungsgemäßen Studiums, so wie sie sich aus den Prüfungsbestimmungen ergeben.

Nähere Informationen zum Arbeitslosengeld I erteilt die Agentur für Arbeit Hannover.

Zum Leistungsbezug für Studierende berät die Sozialberatungsstelle des Studentenwerks Hannover.

Ausländische Studierende können in der Regel kein Arbeitslosengeld I erhalten, da sie keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen dürfen. Bitte wenden Sie sich aber in Zweifelsfällen an die Sozialberatungsstelle im Studentenwerk.

Arbeitslosengeld II / Sozialhilfe

Grundsätzlich können Studierende keine Regelleistungen nach dem Arbeitslosengeld II oder der Sozialhilfe beziehen, da für sie das BAföG gilt. Beim Arbeitslosengeld II, nicht aber bei der Sozialhilfe, gibt es jedoch eine Ausnahme vom grundsätzlichen Leistungsausschluss: Diese betrifft alle Studierenden, die im Grunde nach BAföG-berechtigt sind und noch im Elternhaus wohnen. Hier können bei Bedürftigkeit auch aufstockend Regelleistungen und Unterkunftskosten übernommen werden. Damit ist auch eine Krankenversicherung über das Jobcenter verbunden.

Für alle anderen Studierenden gilt, dass sie selbst nur im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Alleinerziehung ergänzende Mehrbedarfe beim Jobcenter oder Sozialamt erhalten können. Ihre Kinder oder PartnerInnen können jedoch bei geringem Einkommen eigene Leistungsansprüche haben.

Da in einem Urlaubssemester die Ausbildung ruht, können volle Leistungsansprüche auf Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bestehen.

Ob ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe besteht, richtet sich nach der Erwerbsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen. Das heißt, alle, die gesundheitlich mindestens drei Stunden täglich arbeiten könnten, sowie deren Angehörige erhalten bei Anspruchsberechtigung Arbeitslosengeld II. Erwerbsunfähige und deren Angehörige beziehen entsprechend Hilfe zum Lebensunterhalt aus der Sozialhilfe.

Ob Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe besteht, ist abhängig vom Einzelfall.

Nähere Informationen zum Arbeitslosengeld II erteilt das JobCenter Region Hannover.

Fragen zum Thema Sozialhilfe beantwortet die Stadt Hannover, Fachbereich Soziales.

Bei weiteren Fragen zum Thema Alg II / Sozialhilfe wenden Sie sich bitte an die Sozialberatungsstelle des Studentenwerks Hannover.

Ausländische Studierende können in der Regel kein Arbeitslosengeld II erhalten, da sie keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen dürfen. Bitte wenden Sie sich aber in Zweifelsfällen an die Sozialberatungsstelle im Studentenwerk.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales 
Sozialberatung
Besuchsadresse Lodyweg 1 C
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 919
Tel. (05 11) 76-88 922
Tel. (05 11) 76-88 935
Fax (05 11) 76-88 927
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