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10.11.2017

Neues Zuhause für die Studienzeit

Studentenwerk Hannover weiht das neue Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen ein

Feierten gemeinsam Einweihung (v. l.): Hauke Jagau (Präsident der Region Hannover), Peter-Jürgen Schneider (Niedersächsischer Finanzminister), Prof. Dr. Burckhard Huch (Vorsitzender des Vorstands der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung), Julius Heinzel (Bewohner des Studentenwohnhauses Klaus Bahlsen), Eberhard Hoffmann (Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover), Thomas Hermann (Bürgermeister der Stadt Hannover) | Foto: Nico Herzog

Feierten gemeinsam Einweihung (v. l.): Hauke Jagau (Präsident der Region Hannover), Peter-Jürgen Schneider (Niedersächsischer Finanzminister), Prof. Dr. Burckhard Huch (Vorsitzender des Vorstands der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung), Julius Heinzel (Bewohner des Studentenwohnhauses Klaus Bahlsen), Eberhard Hoffmann (Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover), Thomas Hermann (Bürgermeister der Stadt Hannover) | Fotos: Nico Herzog

Peter-Jürgen Schneider | Foto: Nico Herzog

Hauke Jagau | Foto: Nico Herzog

Julius Heinzel | Foto: Nico Herzog

Prof. Dr. Burckhard Huch | Foto: Nico Herzog

Wohnungsbesichtigung | Foto: Nico Herzog

Wohnungsbesichtigung | Foto: Nico Herzog

Pünktlich zum Wintersemester ist das neue Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen fertig geworden. Anfang Oktober konnten bereits die ersten Studierenden ihr neues Zuhause für die Studienzeit beziehen. Im Beisein des Niedersächsischen Finanzministers hat das Studentenwerk Hannover jetzt das neue Wohnhaus auch offiziell eingeweiht.

»In den vergangenen Jahren hat die Landesregierung Mittel für den dringenden Ausbau für zusätzlichen Wohnraum für Studentinnen und Studenten bereitgestellt. Mit dem neuen Haus wird auch in Hannover ein Beitrag für neue Wohnheimplätze geleistet«, erklärte Finanzminister Peter-Jürgen Schneider. Dieses Engagement müsse angesichts weiterhin hoher Studierendenzahlen auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

In der hannoverschen Nordstadt wurde in den vergangenen 15 Monaten kräftig gebaut: Das Studentenwerk hat ein altes Wohnheim in der Wilhelm-Busch-Straße saniert und um einen Neubau ergänzt. So sind 70 neue Wohnheimplätze entstanden. Insgesamt bietet das Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen Platz für 128 Studierende. 18 Wohngemeinschaften, 41 Einzelzimmer und 2 rollstuhlgerechte Einzelappartements schaffen neuen Raum für studentisches Leben in zentraler und hochschulnaher Lage. Und dieser Raum wird dringend benötigt. Viele Studierende haben auch jetzt noch keine Unterkunft für ihre Studienzeit gefunden. Über 2.200 junge Menschen warten noch auf einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk.

»Ich bin sehr froh, dass wir zum Wintersemester neuen Wohnraum bieten können. Nach wie vor kann aber das Wachstum an Wohnheimplätzen mit dem der Studierenden nicht mithalten«, betont Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. Das zeigen auch neue Zahlen des Deutschen Studentenwerks: In Hannover können aktuell nur 6,3 Prozent der Studierenden mit einem Wohnheimplatz versorgt werden. Trotz intensiver Bautätigkeiten konnte sich die Versorgungsquote im Vergleich zum Vorjahr damit nicht verbessern und liegt nach wie vor über 3 Prozentpunkte unter Landes- und Bundesniveau. »Bei aller Freude über das neue Studentenwohnhaus – wir brauchen dringend mehr öffentlich geförderten Wohnraum für Studierende.«

Der Um- und Neubau des Studentenwohnhauses Klaus Bahlsen ist im Besonderen durch das Engagement der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung vorangetrieben worden. Mit 2,3 Millionen Euro förderte sie das Projekt und machte diese Baumaßnahme erst möglich. »Wir sind durch einen Bericht in der hannoverschen Presse auf den Wohnungsmangel für Studenten und die hier anstehende Möglichkeit für neuen und modernisierten Wohnraum aufmerksam geworden«, so Prof. Dr. Burkhard Huch, Vorsitzender des Vorstands der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. »Was lag da näher, als uns im Sinne des Stifters Klaus Bahlsen hier zu engagieren. Entscheidend war für uns, durch unseren ›verlorenen‹ Baukostenzuschuss die Baukosten und damit die Miete für die Studenten zu reduzieren.«

Darüber hinaus unterstützte die Region den Bau mit einem Zuschuss von rund 720.000 Euro und das Land Niedersachsen mit einem zunächst zinslosen Darlehen.

Entworfen und umgesetzt wurde der Neu- und Umbau vom Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal. Das Architekturbüro hatte sich in einem bundesweiten Wettbewerb durchgesetzt, da es eine in Architektur und Fassadengestaltung ansprechende und städtebaulich überzeugende Lösung gefunden hat, um den Anforderungen der Stadtplanung und Denkmalpflege zu entsprechen.

Um die Bauzeit zu verkürzen, wurde für die Fassadendämmung eine Holztafelbaukonstruktion verwendet. Außerdem wurden die Nasszellen im Neubau bereits fertig vormontiert, ohne dass dabei die Gestaltungsfreiheit eingeschränkt wurde. Die Wände der Nasszellen sind innen und außen mit dem Stadtplan von Hannover bedruckt. Auch im Bereich Energieverbrauch überzeugt das neue Studentenwohnhaus: Als KfW-Effizienzhäuser 40 liegt der Primärenergieverbrauch der Neubauten bei fast nur einem Viertel der Anforderungen nach geltender Energiesparverordnung. Darüber hinaus ist der Dämmstandard fast doppelt so gut wie gesetzlich gefordert.

Weitere interessante Fakten zum Bau: Das Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen hat 185 Fenster, das Verblendmauerwerk der Fassade besteht aus 49.000 Steinen. Und es wurden 10 Kilometer Datenkabel verlegt.

 

Fotos von der offiziellen Einweihung haben wir in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Die Einzüge der Studierenden Anfang Oktober haben wir mit der Kamera begleitet. Das Video dazu, ist auf www.wissen.hannover.de zu sehen

 

Ansprechpartner

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Postadresse Postfach 58 20
30058 Hannover
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