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05.10.2017

Land und Studentenwerke schaffen über 1.000 zusätzliche Wohnheimplätze

... für Studierende in Niedersachsen

Fassade Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen │ Matthias Waselowsky, StwH

13,5 Millionen Euro hat das Land Niedersachsen seit 2014, zu Anfang als zinslose Darlehen, ab 2017/18 sieben Millionen Euro als Zuschuss, bereitgestellt, um den Bau neuer Studentenwohnheime zu fördern und damit auch den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten.

Das Ergebnis ist erfreulich: Über 1.000 zusätzliche Wohnheimplätze werden hierdurch möglich, gebaut von den niedersächsischen Studentenwerken, die dadurch dringend benötigten Wohnraum zu günstigen Mieten (270 Euro kalt) anbieten können.

Sehr freut dies das Studentenwerk Hannover, da in der Landeshauptstadt die Versorgung mit Wohnheimplätzen – im Verhältnis zu den anderen großen niedersächsischen Hochschulstandorten – besonders niedrig ist. »Dass wir mit 390 zusätzlichen Plätzen (über ein Drittel der neuen Wohnheimplätze) vorne liegen, war dringend erforderlich, liegt Hannover mit einer Unterbringungsquote von 6,3 Prozent doch deutlich hinter dem Landesdurchschnitt von 9,6 Prozent«, betont der Geschäftsführer des Studentenwerks Eberhard Hoffmann und dankt der Politik – die Wohnraumförderung ist 2015 und 2017/18 über die politische Liste der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in den Haushalt aufgenommen worden – wie auch seinen Kollegen in den anderen Studentenwerken, die den besonderen Bedarf in Hannover anerkannt haben.

»Natürlich hoffen wir – nicht nur in Hannover –, dass auch 2019 und darüber hinaus die Zuschussförderung fortgesetzt wird, da es nicht sein darf, dass die Politik richtigerweise viel Geld in die Hand nimmt, um zusätzliche Studienplätze zu schaffen, die für Familien zentrale Frage: Wo kann unser Kind während des Studiums preisgünstig wohnen, aber unberücksichtigt lässt.«

Dass in Hannover besonders viele preisgünstige Wohnheimplätze geschaffen werden können, verdankt das Studentenwerk Hannover auch zusätzlichem privaten wie öffentlichen Engagement: Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung fördert die Erweiterung und Sanierung des Wohnheims in der Wilhelm-Busch-Straße mit 2,3 Millionen Euro; ebenso die Region Hannover, die den Neubau mit über 700.000 Euro fördert, beide als Zuschuss: 128 Plätze konnten hierdurch neu errichtet bzw. modern saniert werden.

»Wir müssen mit der Politik im Gespräch bleiben, die Förderung auch 2019 und darüber hinaus fortsetzen. Es darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, ob sich ein Student/eine Studentin eine Wohnung am Studienort leisten kann oder nicht. Ebenso wenig, dass Studierende, die ja nur befristet – während ihrer Ausbildung (Studium) – einkommensschwach sind, mit längerfristig einkommensschwachen Menschen und Familien um Sozialwohnungen konkurrieren.«

»Was ich mir wünsche, ist, dass auch die Stadt Hannover – wie beispielhaft die Region – studentischen Wohnheimbau gezielt fördert: Studentenwohnheime entlasten – jedenfalls in Trägerschaft der Studentenwerke – dauerhaft den örtlichen Wohnungsmarkt.“

Hoffmann ist zuversichtlich: Wenn am 10. November 2017 das »Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen« durch den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil eröffnet wird, verhandelt das Studentenwerk mit der Stadt über die Baugenehmigung für ein neues Wohnheim an der Dorotheenstraße (plus 68 Plätze) und bereitet den Bauantrag für ein vom Land Niedersachsen mit 3,8 Millionen gefördertes Wohnheim an der Haltenhoffstraße (plus 174 Plätze) vor. 

 

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