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23.06.2017

Niedersächsische Studentenwerke teilen sich 7 Millionen Euro

aus Landeshaushalt für Wohnheimneubau

Marco Brunotte, MdL; Dr. Thela Wernstedt, MdL; Dr. Silke Lesemann, MdL, und Eberhard Hoffmann

Marco Brunotte, MdL; Dr. Thela Wernstedt, MdL; Dr. Silke Lesemann, MdL, und Eberhard Hoffmann

Die Landesregierung hat in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke über die Verwendung von 7 Millionen Euro aus Mitteln des Landeshaushaltes für den Neubau von Studentenwohnheimen entschieden. Die Gelder verteilen sich auf vier Bauprojekte der Studentenwerke Hannover, Oldenburg, OstNiedersachsen und Osnabrück. Insgesamt sollen so 319 neue Wohnheimplätze entstehen. Die finanzielle Unterstützung liegt somit bei 21.943 Euro pro Platz.

Mit den Geldern aus dem Landeshaushalt stärkt Niedersachsen die Leistungsfähigkeit seiner Studentenwerke und fördert den Erhalt guter Studienbedingungen. „Wir freuen uns über die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Sie helfen den niedersächsischen Studentenwerken, ihrem sozialen Auftrag nachzukommen und bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen“, betont Prof. Dr. Jörg Magull, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke und Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen.

Nach Hannover soll mit rund 3,8 Millionen Euro für 174 Plätze ein Großteil der Fördermittel fließen. Das neue Wohnheim ist auf einem Uni-Grundstück an der Haltenhoffstraße geplant. In Hannover ist die Unterbringungsquote im Verhältnis zu den anderen großen niedersächsischen Hochschulstandorten mit 6,3 Prozent besonders gering. Im Landesdurchschnitt können 9,6 Prozent der Studierenden mit einem Wohnheimplatz versorgt werden.

Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover: „Ich freue mich, dass das Land Niedersachsen den zusätzlichen Bedarf an studentischem Wohnraum in Hannover erkannt hat und uns in besonderem Umfang fördert. Gleichzeitig hoffe ich, dass sich diese positive Entwicklung in der Wohnraumförderung für Studierende weiter fortsetzt. Wir können nicht günstiger bauen als andere. Wenn wir die Mieten aus sozialen Gründen niedrig halten wollen, sind wir auf Zuschüsse des Landes angewiesen.“ Sein Dank geht insbesondere an die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Silke Lesemann, den baupolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Marco Brunotte, und die hannoversche Landtagsabgeordnete Dr. Thela Wernstedt, die sich dafür eingesetzt haben, dass es jetzt erstmals seit vielen Jahren wieder Landeszuschüsse für den studentischen Wohnheimbau gibt.

Für die Zukunft erwartet die Arbeitsgemeinschaft eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung des Landes, damit weiterer dringend benötigter, bezahlbarer Wohnraum für Studierende entstehen kann.

 

Kontakt Studentenwerk Hannover
Eberhard Hoffmann
Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover
Jägerstaße 5
30167 Hannover
Tel.: 0511 7688020, Mobil: 0171 3515859
E-Mail: eberhard.hoffmann@studentenwerk-hannover.de


Kontakt Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke
Prof. Dr. Jörg Magull
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke
Platz der Göttinger Sieben 4
37073 Göttingen
Tel.: 0551 39 51 01
E-Mail: geschaeftsführung@studentenwerk-goettingen.de

 

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