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05.09.2016

»Wir müssen weiter bauen«

Studentenwerk appelliert für eine ausreichende öffentliche Förderung neuer Studentenwohnheime

Simulation Ansicht Klaus-Bahlsen-Haus | ACMS Architektur Contor Müller Schlüter

Beim »Gründungsfest« am 5. September 2016, bei dem mit den Fundamenten für das zukünftige »Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim« in der Wilhelm-Busch-Straße begonnen wurde, packte der Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover, Eberhard Hoffmann, gleich mehrere heiße Eisen an:

Den Dank an die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, ohne deren großzügige Förderung in Höhe von 2,3 Mio. € dieses Wohnheim mit 128 Wohneinheiten nicht möglich wäre, und ihren Vorsitzenden, Professor Burkhard Huch, für seine tatkräftige Unterstützung, verband er mit der Aufforderung, auch das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover müssten sich stärker engagieren. »Wer Studierende ins Land/in die Stadt holen will, muss für sie auch Wohnraum fördern, den diese bezahlen können.«

Dafür aber reiche die Darlehensförderung des Landes in den Jahren 2014 und 2015 für Studentenwohnheime nicht aus, die wegen ihrer niedrigen Haushaltsansätze pro Wohneinheit nur halb so hoch sei wie die allgemeine Wohnraumförderung und die es 2016 nicht mehr gebe.

Überhaupt kein Verständnis hat Hoffmann dafür, dass die ergänzende städtische Wohnraumförderung in Hannover den Bau von Studentenwohnheimen nicht unterstützt. »Das ist für die größte niedersächsische Hochschulstadt mit der geringsten Unterbringungsquote in Studentenwohnheimen und einem sehr angespannten und teuren Wohnungsmarkt völlig unangemessen!«

Dabei entlasten – und darin sind sich die Fachleute einig – Studentenwohnheime auch den allgemeinen Wohnungsmarkt unmittelbar und besonders nachhaltig:

  • Aufgrund der kleineren Wohneinheiten entstehen in ihnen deutlich mehr Plätze als bei gleichem Flächenverbrauch im normalen Wohnungsbau.
  • Zudem tritt der Entlastungseffekt wegen ausbildungsbedingter Wohnzeitbegrenzung alle zwei bis drei Jahre immer wieder neu auf.

Deshalb fördert die Region Hannover, beim Gründungsfest durch den hiervon überzeugten zuständigen Dezernenten Erwin Jordan vertreten, mit einem eigenen Zuschussprogramm u. a. auch den Bau des Studentenwohnheims in der Wilhelm-Busch-Straße.

Ein Beispiel, das – wie auch die private Förderung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung – hoffentlich Schule macht, wünscht sich das Studentenwerk mit Blick auf seine weiteren Wohnheimpläne.

Als Anlagen finden Sie im Folgenden ein Positionspapier des Studentenwerks Hannover zur Studentenwohnheim­förderung und eine Projektbeschreibung für das »Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim«.

 

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