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17.04.2015

Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung: über 2 Mio Euro für neue Studentenwohnplätze

Bauprojekt des Studentenwerks in der Wilhelm-Busch-Straße kann starten

Vertragsunterzeichnung | Shirin Abedi

Vertragsunterzeichnung: Dr. Sabine Schopp, Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung; Eberhard Hoffmann, Studentenwerk; Prof. Dr. Burkhard Huch, Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung

Ein Bericht in der hannoverschen Presse über die Studentenwohnheime in Hannover hat der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung genügt, um noch am gleichen Tag mit dem Studentenwerk in Kontakt zu treten. »Beim Frühstück an einem Freitag habe ich über mangelnde Wohnplätze für Studenten gelesen, aber auch über am Finanziellen gescheiterte Versuche des Studentenwerks, hier schnell Abhilfe zu schaffen«, so Prof. Dr. Burkhard Huch, Vorsitzender des Vorstands der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. »Nach kurzer interner Abstimmung konnte ich noch am selben Vormittag Eberhard Hoffmann, dem Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover, unsere Hilfe in Aussicht stellen. Schon am dann folgenden Montag fanden gemeinsame Gespräche statt – im Grundsatz waren wir uns schnell einig: Im Sinne unseres Stifters Klaus Bahlsen wollten wir hier Abhilfe schaffen.«

Eberhard Hoffmann erinnert sich lebhaft an diesen Anruf: »Ich konnte nicht schnell genug meine Pläne aus der Schublade ziehen, um dann Prof. Dr. Burkhard Huch und Dr. Sabine Schopp, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, unsere Baupläne erläutern zu können. Deren Spontaneität, Offenheit, Unkompliziertheit und Schnelligkeit bei Meinungsbildung sowie die spätere Diskussion und Entscheidungsfindung im gesamten Stiftungsvorstand waren für uns hochmotivierend, auch bei später auftretenden Planungsschwierigkeiten von diesen Plänen nicht abzulassen«.

Das in den späten 1920er Jahren errichtete Wohnheim mit heute 80 Wohnplätzen in der Wilhelm-Busch-Str. in unmittelbarer Nachbarschaft zum Uni-Hauptgebäude wurde bereits in den 1950er Jahren durch ein zweites Haus erweitert, das 1997 mit einer Etage aufgestockt wurde. Der Altbau mit etwa 20 Wohnplätzen wird nun abgerissen und das Wohnheim durch zwei Neubauten mit 60–70 Wohnplätzen erweitert. Die aus dem Altbestand verbleibenden 60 Wohnungen werden saniert und dem neuen Baukörper angeglichen.

Für das anspruchsvolle Bauvorhaben wird ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Bei Planung, Errichtung und Einrichtung des Gebäudes sollen hohe energetische, technische und ökologische Standards berücksichtigt werden. Insgesamt stehen dann in der Wilhelm-Busch-Str. etwa 130 Wohnplätze heutigen Standards zur Verfügung: Überwiegend Apartments und kleine Wohngruppen, jeweils mit eigenen sanitären Einrichtungen, und alle Wohnplätze selbstverständlich mit Internetanschluss. Einige Gemeinschaftsräume ermöglichen Gruppenveranstaltungen.

Die gesamten Kosten für Sanierung, Erweiterung und Einrichtung werden sich auf etwa 6 Millionen Euro belaufen. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung gibt dazu einen ›verlorenen Zuschuss‹ von 2 Millionen Euro, finanziert zusätzlich den Architektenwettbewerb und hat weitere Hilfen in Aussicht gestellt, sollten sich bei der konkreten Planung und Umsetzung Schwierigkeiten ergeben.

Für Burkhard Huch ist es wichtig, dass die Förderung durch die Stiftung als ›verlorener Zuschuss‹ die Kostenbelastung des Studentenwerks und damit die Miete für die Studierenden reduziert, – und Sabine Schopp betont, dass das Wohnheim grundsätzlich Studierenden aller hannoverschen Hochschulen zur Verfügung steht und auf eine ausgewogene Bewohnerstruktur hinsichtlich sozialer und internationaler Aspekte geachtet wird.

Nach nunmehr erfolgter Vertragsunterzeichnung betreibt das Studentenwerk das Vorhaben unverzüglich weiter: zuerst der Architektenwettbewerb, noch in diesem Jahr Auswahl des Entwurfs, Beauftragung des Architekten, dann geht es an den Bauantrag – und letzten Endes Fertigstellung in 2017. »Wir haben genug Erfahrung mit solchen Bauten und hochmotivierte Mitarbeiter«, so Eberhard Hoffmann, »die der Eröffnung entgegenfiebern.«

Im Sinne des Stifters Klaus Bahlsen hat die Stiftung seit dem Ableben von Klaus Bahlsen in 1991 in Hannover verschiedene Projekte von bisher über 16 Millionen Euro gefördert. »Mit diesem neuen Vorhaben setzen wir neben unserem Pflegeheim und unserer Kindertagesstätte einen weiteren Schwerpunkt«, so Burkhard Huch, »und verknüpfen dabei unsere Förderschwerpunkte Soziales, Bildung und Jugend – und das in Hannover, in der Heimatstadt von Klaus Bahlsen.«

 

 

 

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