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Bildungskredit

Mit dem Bildungskreditprogramm wird Studierenden in fortgeschrit­­tenen Ausbildungsphasen ein zeitlich befristeter, zinsgünstiger Kredit an­geboten, der neben oder zusätzlich zum BAföG in Anspruch ge­­nommen werden kann. Der Bildungskredit steht also sowohl BAföG-EmpfängerInnen als auch Studierenden, die kein BAföG erhalten, zur Verfügung. Er ist als zusätzliche Hilfe in besonderen Situationen ge­dacht, also z. B. für die Finanzierung teurer Studienmaterialien, Exkursionen, Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland.

Antragsberechtigt sind Studierende in fortgeschrittenen Studien­pha­sen, die sich also z. B. im Haupt- oder Masterstudium befinden und das 36. Lebensjahr nicht überschritten haben. Über das Ende des 12. Stu­diensemesters hinaus kann Studierenden an Hochschulen Förderung gewährt werden, wenn sie zur Abschlussprüfung zugelassen sind oder im Falle eines sog. »gleitenden« Prüfungsverfahrens die wesent­lichen Leistungen des Hauptstudiums bereits erbracht haben und die Prüfstelle ihnen bescheinigt, dass sie die Ausbildung innerhalb des mög­lichen Förderzeitraums abschließen können, oder wenn sie als Studierende der Humanmedizin das sogenannte Praktische Jahr als Zugangsvoraussetzung zum dritten Abschnitt der ärztlichen Prüfung absolvieren.

Einkommen und Vermögen der / des Auszubildenden, der Eltern, des Ehepartners / der Ehepartnerin oder des eingetragenen Lebenspartners / der eingetragenen Lebenspartnerin spielen für die Vergabe des Bildungs­kredits keine Rolle!

Der Kredit wird in monatlichen Raten von 100, 200 oder 300 € ausgezahlt und kann innerhalb eines Ausbildungsabschnitts bis zu 24 Monate gewährt werden (max. 7 200 €). Bei entsprechendem Bedarf kann, neben der monatlichen Zahlung, bis zur Höhe von 3 600 € ein Teil des Kredits als Abschlag im Voraus ausgezahlt werden, soweit die Grenze von 24 Monatsraten und 7 200 € nicht überschritten wird. 

Damit die Kreditkonditionen besonders günstig sein können, übernimmt der Bund gegenüber der auszahlenden KfW-Bank eine Ausfallbürgschaft. Die Zinsen entsprechen denen des verzinslichen Bankdarlehens beim BAföG. Der Kredit ist nach einer mit der ersten Auszahlung beginnenden Frist von vier Jah­ren in monatlichen Raten von 120 € zurückzuzahlen.

Ein Rechtsanspruch auf den Bildungskredit besteht nicht. Da für das Bildungskreditprogramm nur eine bestimmte Jahressumme zur Verfügung steht, sollte der Antrag frühzeitig gestellt werden. Reicht die Jahressumme nicht für alle Anträge aus, entscheidet nämlich das Da­tum der Antragstellung.

Mehr Informationen zum Bildungskredit finden Sie beim BMBF auf der Seite Bildungskredit; außerdem beim zuständigen Bundesverwaltungsamt.

Persönliche Beratung gibt's in der Abteilung Ausbildungsförderung oder bei der Sozialberatung des Studentenwerks Hannover.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Ausbildungsförderung
Besuchsadresse Callinstraße 30 a
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 69
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 126
Fax (05 11) 76-88 152
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