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Bildungskredit

Durch das Bildungskreditprogramm für Studierende wird Studierenden in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen, die das 36. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, ein zeitlich befristeter, zinsgünstiger Kredit angeboten, der neben oder zusätzlich zum BAföG in Anspruch genommen werden kann. Der Bildungskredit steht also sowohl BAföG-EmpfängerInnen als auch Studierenden, die kein BAföG erhalten, zur Verfügung.

Über das Ende des 12. Studiensemesters hinaus kann Studierenden Förderung gewährt werden, wenn sie zur Abschlussprüfung zugelassen sind oder im Falle eines sog. »gleitenden« Prüfungsverfahrens die wesentlichen Leistungen des Hauptstudiums bereits erbracht haben und die Prüfstelle ihnen bescheinigt, dass sie die Ausbildung innerhalb des möglichen Förderzeitraums abschließen können, oder wenn sie als Studierende der Humanmedizin das sogenannte Praktische Jahr als Zugangsvoraussetzung zum dritten Abschnitt der ärztlichen Prüfung absolvieren.

Einkommen und Vermögen der / des Auszubildenden oder der Eltern spielen keine Rolle!

Damit die Kreditkonditionen besonders günstig sein können, übernimmt der Bund gegenüber der auszahlenden KfW-Förderbank eine Ausfallbürgschaft.

Zum 01.04.2009 wurden die Kreditbedingungen verändert, sodass die jeweilige finanzielle Situation flexibler berücksichtigt werden kann:

  • Die Kreditsumme bleibt weiterhin auf maximal 7 200 € pro Ausbildungsabschnitt begrenzt. Die KreditnehmerInnen können jedoch bis zu 24 gleich bleibende Monats­raten von 100, 200 oder 300 € frei wählen (bisher nur 300 €) und zudem stattdessen oder daneben eine Einmalzahlung von bis zu 3 600 € (bisher nur 1 800 €) beantragen, wenn sie glaubhaft machen, dass sie die Einmalzahlung z. B. für besondere Ausbildungszwecke benötigen.

  • Die Kredite werden entsprechend der Zielrichtung des Programms weiterhin nur an Auszubildende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen vergeben. Eine solche wird bei Bachelorstudiengängen, in denen keine Vorprüfung vorgesehen ist, jedoch schon dann angenommen, wenn die Ausbildungsstätte erklärt, dass die / der Studie­rende die üblichen Leistungen des ersten Ausbildungsjahres erbracht hat. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass viele Bachelorstudiengänge nur drei Jahre dauern und die Studierenden benachteiligt sind, wenn sie wie Studierende anderer grundständiger Studiengänge nachweisen müssen, dass sie die üblichen Leistungen der ersten beiden Ausbildungsjahre erbracht haben.

  • Klargestellt wurde zudem, dass eine fortgeschrittene Ausbildungsphase bei allen post­gradualen Studiengängen von Anfang an gegeben ist, wenn zuvor ein grund­ständiger Studiengang erfolgreich abgeschlossen wurde.

Daneben wurden verschiedene weitere Punkte klargestellt, die zum Teil bereits im Erlassweg geregelt worden waren. Hervorzuheben sind folgende Punkte:

  • Die KreditnehmerInnen können den Bildungskredit jederzeit zum Ende eines Monats kündigen.

  • Die Stundung der Zinsen bis zum Beginn der Rückzahlung erfordert keinen Antrag.

  • Die Rückzahlungspflicht beginnt vier Jahre nach dem Tag, an dem die Auszahlung der ersten Kreditrate fällig wurde.

Die Zinsen entsprechen denen des verzinslichen Bankdarlehens beim BAföG. Der Kredit ist in monatlichen Raten von 120 € zurückzuzahlen. Er kann aber auch vorab ganz oder teilweise zurückgezahlt werden.

Mehr Informationen zum Bildungskredit finden Sie beim BMBF auf der Seite Bildungskredit; außerdem beim zuständigen Bundesverwaltungsamt.

Persönliche Beratung gibt's in unserer Abteilung Ausbildungsförderung.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Ausbildungsförderung
Besuchsadresse Callinstraße 30 a
30167 Hannover
Postadresse Postfach 58 69
30058 Hannover
Tel. (05 11) 76-88 126
Fax (05 11) 76-88 152
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