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Studierende mit Behinderungen

Auch wenn sich die Studiensituation für behinderte und chronisch kranke Studierende in den letzten Jahren verbessert hat, können die Hochschulen immer noch nicht als barrierefrei bezeichnet werden. Hier die wichtigsten Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Zentrale Studienberatung (ZSB)

Ansprechpartnerin »Studium mit Behinderung«
Christiane Stolz, Tel. 0511 / 762-32 17
christiane.stolz(at)zuv.uni-hannover.de
Die ZSB berät Studierende und StudienbewerberInnen bei allen Fragen rund um das Thema »Studieren mit Handicap« (Bewältigung des Unialltags, Nachteilsausgleiche, Prüfungsorganisation, Praktika usw.). Die Beratungsgespräche finden in den Büroräumen der ZSB statt, die barrierefrei erreicht werden können, und sind selbstverständlich vertraulich. 

Sozialberatungsstelle des Studentenwerks Hannover

Karen Tepel, Tel. 0511 / 76-88 919
soziales(at)studentenwerk-hannover.de
Die Sozialberatungsstelle berät Studieninteressierte und Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten bei Fragen zur Studienfinanzierung und unterstützt bei vielen anderen Anliegen (Nachteilsausgleich bei Prüfungen, Assistenz usw.).

Beratung für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung – AStA der Leibniz Universität Hannover

Tel. 0511 / 762-50 61
teilhabe(at)asta-hannover.de
Der AStA berät Betroffene persönlich, telefonisch und per E-Mail, außerdem informiert er auf barrierefreie-uni.asta-hannover.de über seine Angebote. Darüber hinaus werden Themenwochen zu »Barrierefrei studieren« mit Filmen, Vorträgen und Diskussionsrunden organisiert. Termine und Programme sind auf der oben genannten Internetseite zu finden.

Selbsthilfegruppe für blinde und sehbehinderte Studierende und AbsolventInnen in Hannover

In der Selbsthilfegruppe treffen sich Studierende mit Seheinschränkungen aus allen hannoverschen Hochschulen. Auch AbsolventInnen, die sich mit Fragen der beruflichen Perspektive beschäftigen, können gerne teilnehmen. Es werden Erfahrungen zur Nutzung elektronischer Hilfsmittel, zur Unterstützung durch die Hochschulen und zur Befreiung von Studiengebühren ausgetauscht, außerdem werden gemeinsam Freizeiteinrichtungen besucht. Interessierte nehmen per E-Mail Kontakt auf (teilhabe(at)asta-hannover.de).

Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender

Das Ziel der Interessengemeinschaft ist die Verbesserung der Studiensituation von Studierenden mit Handicap sowie ein Erfahrungsaustausch unter den Studierenden. Die IBS trifft sich zweimal pro Semester. Die Termine werden jeweils zu Semesterbeginn bekannt gegeben. Kontakt: Beratung für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung – AStA der Leibniz Universität Hannover (s. o.).

Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb)

Tel. 0511 / 762-37 99
info(at)ptb.uni-hannover.de
Die ptb bietet eine semesterbegleitende Gruppe für Studierende an, die nach einer schweren psychischen Krise – oftmals verbunden mit stationärer oder teilstationärer Behandlung – praktische, studienbezogene Hilfen zur erfolgreichen Bewältigung der Studienanforderungen benötigen. Es geht unter anderem um folgende Themen: Studienorganisation, Zeitplanung und Durchführung des Semesters, Vermittlung von studienrelevanten Arbeitstechniken und Umgang mit Medikamenten. Innerhalb der Gruppe ist Raum und Zeit für Erfahrungsaustausch und Kontaktmöglichkeit zu ebenfalls betroffenen Studierenden. Das Angebot ist eine Ergänzung, nicht eine Alternative zur ambulanten Psychotherapie. Bei Bedarf ist Einzelberatung möglich. Anmeldungen sind nach einem Vorgespräch das ganze Jahr über möglich.

Selbstbestimmt Leben Hannover e. V.

Am Mittelfelde 80 (barrierefreier Eingang: Ahornstraße 2b), 30519 Hannover
Tel. 0511 / 3 52 25 21, Fax: 0511 / 2 71 62 15
SelbstbestimmtLebenHannover(at)t-online.de
Selbstbestimmt Leben Hannover e. V. (SLH) wurde von Menschen mit Behinderungen gegründet, die sich in der Beratung behinderter Menschen engagieren. Die Beratung arbeitet nach der »Peer Counseling-Methode«: Betroffene Menschen werden durch ebenfalls Betroffene beraten. Themen der Beratung können u. a. sein:

  • Assistenz (beruflich und privat)
  • Sozialrecht
  • Gesundheit
  • (Selbst-) Bewusstheitsbildende Fragen
  • Psychologische Fragen

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) – Deutsches Studentenwerk

Tel. 030 / 29 77-27 64
studium-behinderung(at)studentenwerke.de
Die IBS stellt ausführlich wichtige Tipps, Infos und rechtliche Grundlagen auf www.studentenwerke.de zur Verfügung. Sie veranstaltet regelmäßig Seminare zum Studienanfang für Studieninteressierte und zum Berufseinstieg für Studierende kurz vor Studienabschluss. Interessierte können sich mit Fragen per Telefon, Brief oder E-Mail an die Informationsstelle wenden. Örtliche Veranstaltungen der Hochschulen und Studentenwerke werden unterstützt. Die IBS als Anlaufstelle für Studieninteressierte, Studierende, BeraterInnen, Arbeitsagenturen, Verbänden, Beratungsstellen und Interessensgemeinschaften bietet im Internet ein Forum zum Informations- und Meinungsaustausch an und veröffentlicht Veranstaltungshinweise anderer Anbieter auf ihrer Homepage.

Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Hannover

Andrea Hammann, Tel. 0511 / 168-4 69 40
Andrea.Hammann(at)Hannover-Stadt.de
Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung setzt sich für ein barrierefreies Hannover ein, in dem Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen selbstbestimmt leben können. Blinde und andere sinnesgeschädigte Menschen sind hiermit ebenso umfasst wie körperbehinderte, geistig oder seelisch behinderte Menschen. Die Überschaubarkeit des Hilfssystems für Menschen mit Behinderung ist auf örtlicher, aber auch überörtlicher Ebene nicht immer einfach. Die Beauftragte nimmt hier eine Scharnierfunktion zwischen Verwaltung und Betroffenen wahr, indem sie einerseits Menschen mit Behinderung Hilfeleistungen und Informationen vermittelt und andererseits darauf hinwirkt, dass behinderte Menschen in Hannover gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilhaben können.

Hilfen für Studierende mit Sehbehinderungen in der TIB/UB

Für Studierende aller hannoverschen Hochschulen mit Sehbehinderungen hat die TIB/UB in der Fachbibliothek Rechtswissenschaften (Königsworther Platz 1) einen Arbeitsraum eingerichtet. An einem PC, der auch einen Internetzugang bietet, können dort Texte eingescannt und mit größerer Schrift und durch Lautausgabe  wiedergegeben oder in Braille- oder Schwarzschrift ausgedruckt werden. Es steht ein Lesegerät mit Kamera zur Verfügung, so dass Texte bis zu 36-fach vergrößert auf einem 24"-Monitor wiedergegeben werden können. Nach einer kurzen technischen Einführung (Anmeldung erwünscht bei Frau Sander, Tel. 0511 / 762-81 24 oder Rita.Sander(at)tib.uni-hannover.de) ist der Arbeitsplatz eingeführten BenutzerInnen zu den üblichen Öffnungszeiten der Bibliothek jederzeit zugänglich. Es wird empfohlen, sich den Raum über die Auskunft der Bibliothek (Tel. 0511 / 762-81 19) reservieren zu lassen. Mehr Informationen auf der Homepage der TIB/UB.

Barrierefreie Wohnräume des Studentenwerks

Das Studentenwerk Hannover hat in seinen Wohnhäusern Nobelring, Callinstraße und Ritter-Brüning-Straße barrierefreie Wohnräume. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Unterseite Barrierefrei wohnen beim Studentenwerk.

BAföG & Behinderung

Das BAföG berücksichtigt die besondere Situation behinderter Studierender durch verschiedene Bestimmungen. Mehr Informationen finden Sie im Abschnitt »BAföG & Co.« auf der Seite Behinderung und BAföG.

Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich (KIBIS)

Tel. 0511 / 66 65 67
info(at)kibis-hannover.de
In Hannover gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen, in denen sich Menschen mit Behinderungen über ihre Situation austauschen und sich gegenseitig unterstützen. KIBIS hilft Interessierten, eine geeignete Selbsthilfegruppe zu finden und begleitet die Gründung von neuen Selbsthilfegruppen. Eine Übersicht über die in den hannoverschen Stadtteilen existierenden Selbsthilfegruppen ist auf der Internetseite von KIBIS zu finden.

 

Ansprechpartner

Studentenwerk Hannover
Abt. Soziales und Internationales
Sozialberatung

Lodyweg 1
30167 Hannover

Tel. 0511 / 76 - 88 922
und 76 - 88 919
Fax 0511 / 76 - 88 927

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