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23.12.2016

Bauantrag eingebracht

Studentenwerk plant Neubau in der Dorotheenstraße

Unterzeichnung des Bauantrags mit Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer Studentenwerk Hannover und Olaf Scheinpflug, Architekt und Partner ACMS, Wuppertal | Stefan Lohse, StwH

Unterzeichnung des Bauantrages durch Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer

Planungsskizze Neubau Dorotheenstraße von ACMS, Wuppertal

8 pralle Antragsordner, 6 allein für die Bauverwaltung, hat das Studentenwerk am 21.12.2016 nach mehrmonatiger Genehmigungsplanung zusammengestellt (Abbildung 1) und am Tag darauf bei der Stadt eingereicht. Damit läuft der Countdown für das neue Studentenwohnheim in der Dorotheenstraße. Dort sind 68 Apartments für Studierende in den oberen Geschossen geplant und im Erdgeschoss u. a. ein großer Veranstaltungsraum von fast 200 m².

Der Neubau soll das 50 Jahre alte Karmarschhaus ersetzen, das in dieser Zeit das Gemeinschaftshaus für die Wohnanlage Dorotheenstraße mit ihren drei Hochhäusern und zeitweilig über mehr als 500 Bewohnerinnen und Bewohnern war.

Vor zwei Jahren wurden erhebliche Bau- und Sicherheitsmängel entdeckt, sodass das Haus teilweise gesperrt werden musste. Eine baufachliche Untersuchung kam zu dem Ergebnis, eine Sanierung wäre wirtschaftlich nicht möglich, weshalb das Studentenwerk sich für einen Neubau entschied. Aufgrund einer städteplanerischen Machbarkeitsstudie stellte die Stadt eine Befreiung von der bisherigen 2-Geschossigkeit in Aussicht, die jetzt auch Gegenstand des Bauantrags für ein 5-geschossiges Gebäude ist: »Karmarschhaus 2.0« (Abbildung 2) soll das neue Gebäude – in Erinnerung an das alte Gemeinschaftshaus – heißen, dessen Abriss für das Frühjahr 2017 geplant ist.

»Auch wenn wir zurzeit alle Kräfte auf unseren Neubau in der Wilhelm-Busch-Straße konzentrieren« – dort entsteht das künftige Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim mit rd. 130 Plätzen, dessen Richtfest für Ende Februar 2017 geplant ist und das zum Wintersemester 2017/18 eröffnet werden soll –, »wollen wir noch im Herbst 2017 in der Dorotheenstraße mit dem Neubau beginnen«, skizziert der Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover, Eberhard Hoffmann, die aktuelle Bautätigkeit.

»Damit liegen wir gut in der Zeit, um die neue Wohnheimförderung des Landes mit Baukostenzuschüssen in Anspruch nehmen zu können.« Das senkt die Mietbelastung der Studierenden und schafft finanziellen Spielraum für die weiteren Wohnheimplanungen des Studentenwerks in der Haltenhoffstraße. Dort sollen auf einem Uni-Grundstück bis zu 190 Wohnheimplätze entstehen. Die Machbarkeitsstudie hierfür wird im März 2017 vorliegen, um die Planungen so fortsetzen zu können, dass in 2018 auch mit diesem Wohnheim begonnen werden kann.

Das wäre das 4. Studentenwohnheim, das das Studentenwerk seit 2015 realisiert, als mit dem Neubau »Am Georgengarten« begonnen wurde, dessen 80 neue Plätze zu diesem Wintersemester bezogen werden konnten. Der Geschäftsführer des Studentenwerks freut sich darüber natürlich, weiß aber auch, dass der Bedarf in Hannover noch weit höher liegt.

 

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