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13.04.2017

Voneinander lernen können

Eingelebt am Georgengarten: Lucia Flores studiert an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Fagott im Masterstudiengang. Seit Oktober vergangenen Jahres lebt sie in einem der neuen Wohnhäuser am Lodyweg

Lucia Flores | Foto: Miriam Riemann, StwH

Die 28jährige Stuttgarterin wohnt in einer 4er-WG mit einem angehenden Wirtschaftsingenieur, einer Zahnmedizinerin und einem Nanotechnologen. Die drei Bachelorstudierenden steigen gerade erst ins Studentenleben ein, während Lucia Flores schon mit einem Bein im Berufsleben steht. Denn als Musikstudentin ist es ganz normal, dass man Engagements spielt und sich so einen Namen macht. Ihren Bachelor-Abschluss hat Flores in Fagott in der kleinen Stadt Detmold gemacht. Dort war alles beschaulicher, aber das kulturelle Angebot auch begrenzt. »Wenn es ein Konzert zum Spielen gab, stand ich meist auf der Bühne«, erzählt Flores. In Hannover ist die Auswahl da schon größer.

Die 28-Jährige kam schon früh zur Musik, mit fünf Jahren lernte sie Geige und wechselte erst relativ spät – mit 17 Jahren – zum Fagott. Ihr Lehrer in der Musikschule begeisterte sie für dieses Instrument und ihr gefiel auf Anhieb dessen Klang. Das ist auch bis heute so geblieben. Ihr Fagott gibt die junge Musikerin nicht mehr her. Ihr erklärtes Ziel: »Ein festes Engagement im Orchester«. Allerdings gibt es nur wenige feste Stellen in ganz Deutschland in diesem Bereich. Das erfordert viel Disziplin und Engagement: »Man muss sich immer wieder selbst motivieren«. Fünf Stunden proben am Tag – und abends, wenn ihre Mitbewohner nach Hause kommen und Feierabend haben, aus dem Haus gehen und den nächsten Auftritt absolvieren – für Flores ist das Alltag. Das Leben im Wohnhaus ist für sie vor allem eines – praktisch. Denn auf der Suche nach einer festen Stelle wollte sie sich, im Gegensatz zu der Zeit in Detmold, nicht wieder ein Zuhause aufbauen, das sie dann verlassen muss.

Ein möbliertes Zimmer zu haben, aus dem sie ohne größeren Aufwand wieder ausziehen kann, wenn die feste Stelle kommt, war für sie wichtig. Und sie hatte Glück, trotz zum Teil langer Wartelisten bekam sie einen der begehrten Plätze beim Studentenwerk Hannover und wohnt jetzt für 360 Euro Warmmiete auf 23,5 Quadratmetern in der 4er-WG. Und obwohl die Zeit in der WG als Provisorium angelegt ist, sagt sie ganz klar: »Ich fühle mich hier zu Hause«. In der Wohngemeinschaft hat man schnell zusammengefunden. »Das Tolle am Wohnheim ist, dass ich hier viele unterschiedliche Leute kennenlerne. So bekomme ich einen Einblick, wie das Leben als Nicht-Musikerin läuft.« Ihre Mitbewohner lernen dafür mehr über Musik und nutzen auch die Gelegenheit, Flores bei ihren Konzerten zu unterstützen: »Vor Kurzem habe ich in der Markuskirche in der List bei einem Requiem von Verdi mitgespielt, da sind meine Mitbewohner hingekommen, um mich spielen zu hören. Das war schon klasse.«

Die Wohnhäuser am Georgengarten sind nach einem Um- und Neubau vergangenes Jahr neu bezogen worden. 134 Studierende finden hier jetzt in zentraler Uni-Lage ein Zuhause in WGs und Einzelapartments.

 

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