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11.04.2017

Studierende brauchen günstigen Wohnraum, doch der wird für sie immer teurer!

Neue Studie ermittelt deutliche höhere Mietpreissteigerungen in deutschen Hochschulstädten / Studentenwohnheime können zur Entlastung des Mietmarkts beitragen

Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover | Sandra Kühnapfel

Studierende haben es bei der Wohnungssuche besonders schwer. Der Wohnungsmarkt in Hochschulstädten ist, jedenfalls   in Großstädten, angespannt und die Studierenden treten bei der Wohnungssuche in Konkurrenz zu Senioren, jungen Erwerbstätigen, Fernpendlern und anderen. Die verfügen in der Regel über deutlich höhere Einkommen – da haben Studierende oft das Nachsehen. In Kombination mit einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage steigen auf dem studentischen Wohnungsmarkt die Mieten deshalb schneller und stärker an als im gesamten Wohnungsmarkt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine (heute) in den Medien vielfach zitierte Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zur Mietpreisentwicklung bei Studentenwohnungen.

Die Studie hat 15 Universitätsstädte unter die Lupe genommen. Hannover gehört zwar nicht dazu. Nichtsdestotrotz lassen sich die Ergebnisse auch am größten Hochschulstandort Niedersachsens beobachten. In den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach studentischem Wohnraum weiter steigen und es ist zu befürchten, dass dann auch die Mietpreise weiter in die Höhe schnellen werden. Was ein gutes Zeichen ist für Investoren, ist ein schlechtes für Studierende: „Die steigenden Mietkosten belasten die Studierenden zunehmend. Im schlimmsten Fall können sich junge Menschen ein Studium nicht mehr leisten, weil sie keinen bezahlbaren Wohnraum in ihrer Hochschulstadt finden können. Das können wir so nicht hinnehmen“, erläutert Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. 

Auch um diesem Szenario entgegenzuwirken, arbeitet das Studentenwerk Hannover, das bis zum Jahresende 180 Wohnheimplätze seit 2014 geschaffen haben wird, engagiert daran, neuen bezahlbaren Wohnraum in Hannover für Studierende bereitzustellen. In den kommenden Jahren wird das Studentenwerk Hannover mit weiteren Bauvorhaben 242 zusätzliche Wohnheimplätze errichten. Studentenwohnheime schaffen durch kleinere Wohneinheiten deutlich mehr Plätze als normaler Wohnungsbau. Und Wohnheime in Trägerschaft des Studentenwerks entlasten auf Dauer den Wohnungsmarkt. Die Mieterinnen und Mieter wohnen dort zwar nur zeitweise während ihres Studiums, der Wohnraum bleibt aber dauerhaft an den Zweck „studentisches Wohnen“ gebunden. So wird sichergestellt, dass Studierende nicht mit anderen Mieterinnen und Mietern am privaten Wohnungsmarkt konkurrieren. Damit entlastet die Förderung studentischen Wohnraums auch den angespannten Wohnungsmarkt insgesamt.

Um diesen Wohnraum auch günstig an die Studierenden vermieten zu können, bedarf es aber einer ausreichenden Förderung, die auch die seit Jahren steigenden Baukosten berücksichtigt. „Wir begrüßen daher sehr, dass durch die Initiative von Hochschul- und Baupolitikern der Regierungsfraktionen im Landtag ein Förderprogramm für die Schaffung studentischen Wohnraums in den Doppelhaushalt 2017/2018 aufgenommen wurde“, betont Hoffmann. 

 

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