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15.02.2017

Zum möglichen Zusammenleben von Studierenden und Flüchtlingen in Flüchtlingsunterkünften

Position des Studentenwerks Hannover

@ DSW/ Jan Eric Euler

@ DSW/ Jan Eric Euler

Das Studentenwerk Hannover begrüßt die Diskussion um die mögliche Unterbringung von Studierenden in nicht ausgelasteten Flüchtlingsunterkünften.Zusätzlicher studentischer Wohnraum wird dringend benötigt, und wir können uns vorstellen, alternative Wohnkonzepte zu erproben. Bereits im vergangenen Jahr haben wir gesellschaftliche Verantwortung in der Flüchtlingshilfe übernommen. Unser Nachbarschaftsprojekt mit dem Studentenwohnheim Dorotheenstraße und dem gegenüberliegenden Flüchtlingswohnheim schafft Begegnungen zwischen Flüchtlingen und Studierenden und fördert damit die Integration. Aus den Erfahrungen mit diesem Projekt und unseren langjährigen Erfahrungen mit den Anforderungen unserer in der Mehrzahl ausländischen studentischen Mieterinnen und Mieter müssen bestimmte Bedingungen geschaffen werden, um ein Zusammen- bzw. Miteinanderleben von Studierenden und Flüchtlingen zu ermöglichen:

  • Studierende können keine Sozialarbeiter ersetzen: Die Flüchtlinge brauchen ausreichende Betreuung durch geschultes Personal.

  • Studierende, die an einem solchen Pilotprojekt teilnehmen,  brauchen eine professionelle Begleitung. Sie treffen auf Menschen mit traumatischen Erfahrungen und müssen darauf vorbereitet und bei möglichen Konflikten im Zusammenleben unterstützt werden.

  • Anlässe für Begegnungen müssen – zumindest in der Anfangsphase – von Dritten initiiert und begleitet werden.

  • Das ehrenamtliche Engagement muss freiwillig sein. Studierende müssen sich zuallererst auf ihr Studium konzentrieren können.

  • Die Räumlichkeiten müssen für die Bedürfnisse der Studierenden ausgelegt sein und in der Ausstattung den Standards der Wohnheime des Studentenwerks entsprechen.

  • Um Konflikte zu vermeiden, die auf Grund ihres unterschiedlichen Alltags und kultureller Unterschiede entstehen können, sollten Flüchtlinge und Studierende in getrennten Wohneinheiten untergebracht werden.

  • Es muss Gemeinschaftsräume geben, die für gemeinsame Veranstaltungen ausgelegt sind.

  • Um einen möglichst reibungslosen Ablauf des Hochschulalltags zu gewährleisten, sollten die Standorte in Hochschulnähe liegen.
 

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